🌹🌹🌹
Hymne an Euch Frauen – zum Muttertag
An diesem Tag gedenke ich nicht nur der Mütter.
Ich gedenke aller Frauen.
Der Gebärenden und der nicht Gebärenden.
Der Schweigenden. Der Rufenden.
Derer, die Leben durch ihre Gebärmutter,
und jener, die Leben durch ihr Wort, ihre Taten, ihre Tränen genährt haben.
Ich verneige mich vor der Gebärmutter,
die gehalten hat – selbst im Schmerz.
Die Erinnerungen trug,
die niemand hören wollte.
Die Blut, Trauer, Sehnsucht und Stärke bewahrte,
wenn der Mund schwieg
und das Herz kaum atmen konnte.
Ich verneige mich vor der Gebärmutter, die nicht nur Kinder,
sondern auch Visionen, Lieder, Felder und Welten geboren hat.
Ich ehre die Frauen,
die sich erinnert haben,
was in ihnen wohnt – jenseits der Rollen.
Die sich zurückgeholt haben,
was zu lange im Namen von Schuld, Anstand oder Religion verloren ging.
Ich danke den Frauen,
die sich dem Dunkel gestellt haben,
dem Blut, der Kraft, dem Schamgefühl,
und daraus Energie geschöpft haben,
um ihren Weg wahrhaftig und aufrecht weiterzugehen.
Ich ehre die Magierin,
die mit Pflanzen spricht,
die mit ihrer Stimme Tore öffnet,
die aus der Gebärmutter heraus träumt,
und in ihren Träumen nicht flieht, sondern erschafft.
Ich ehre die Zauberin,
die das Unsichtbare webt.
Die durch ihre Hände Medizin in diese Welt bringt.
Die den Ruf der Geistwelt hört –
und dem folgt, was größer ist als sie selbst.
Ich ehre die Weberin,
die Welten verbindet mit dem goldenen Faden der Erinnerung.
Die zwischen den Zeiten geht,
zwischen Leben und Tod, zwischen Kind und Ahnin.
Ich ehre die Träumerin,
die das Mögliche ruft –
lange bevor es Form annimmt.
Die ihren Weg nicht kennt,
aber jeden Schritt mit dem Spirit geht.
Die den flüsternden Stimmen nicht folgt,
die sie von sich selbst wegführen wollen –
sondern dem inneren Ruf vertraut,
der sie in ihre wirkliche Freiheit ruft.
Ohne abhängig zu sein von irgendwelchen
Programmen oder Konzepten.
Das war eh schon zu lange der Fall.
Muttertag ist kein Konsumtag.
Muttertag ist Erinnerung.
An das, was durch Frauenkörper fließt,
an das, was durch ihre Hände, ihre Stimmen, ihr Lauschen entsteht.
An diesem Tag feiere ich euch:
Die Trägerinnen des heiligen Traums.
Die Hüterinnen der Zyklen.
Die stillen Pfeiler ganzer Generationen.
Die Tänzerinnen zwischen Leben und Tod.
Und ich erinnere dich daran:
Du bist nicht nur Frau.
Du bist Ursprung.
Du bist Medizin.
Du bist das Lied.
Wenn eine Frau beginnt, aus dieser Tiefe zu leben,
wenn sie sich löst von Schuld, von alten Rollen,
vom Bedürfnis, gebraucht zu werden,
entfaltet sich eine Kraft,
die unübersehbar ist.
Diese Kraft braucht auch keine Bühne –
sie nährt sich aus Wahrhaftigkeit.
Die Frau ist ein vollständiges Wesen.
Denn in ihrer Gebärmutter lebt mehr als Fruchtbarkeit.
Sie trägt in sich ein inneres Sehen,
eine Verbindung zur Absicht,
zur Richtung, zur Kraft hinter all den Formen.
Die Gebärmutter empfängt Träume,
webt Wirklichkeit,
spürt Entscheidungen,
lange bevor sie ausgesprochen werden.
Sie ist Ursprung und Führung zugleich.
Aus dieser Tiefe wächst Handlung.
Es geht nicht um den Wunsch, zu gefallen oder zu beweisen,
sondern aus der Verbindung mit dem, was größer ist als sie selbst.
Eine Frau, die nichts mehr will,
wird gefährlich für alle Systeme.
Denn dann beginnt sie zu wissen.
Und wenn Handlung nicht mehr aus Mangel entsteht,
sondern aus innerer Fülle,
beginnt sich das Leben zu wandeln.
Dort, wo eine Frau aus dieser Wahrheit lebt,
wird das Leben selbst zur Medizin.
In tiefster Verbundenheit zu Euch Frauen
Sonia Emilia Rainbow
https://www.schamanismus.net/
https://t.me/weilwirgoettinnensind
✨