Offener Brief an die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes
Eure Gehälter kommen nicht vom Staat.
Der Staat erwirtschaftet nichts. Er verteilt nur das Geld anderer.
Bezahlt wird euer Apparat von Menschen, die in der realen Wirtschaft arbeiten, haften, investieren, Risiken tragen und überhaupt erst die Grundlage schaffen, aus der man euch alimentieren kann. Genau diese Grundlage wird seit Jahren zerstört: durch politische Dummheit, immer neue Lasten, Schulden, Umverteilung und einen Staatsapparat, der wächst, während seine Finanzierungsbasis schrumpft.
Gemeint sind nicht jene, die tatsächlich schützen, pflegen, reparieren, unterrichten oder echt berichten. Gemeint sind die aufgeblähten Schichten aus Verwaltung, Regulierung, Berichtswesen, Beauftragtenwesen, Staatsfunkern sowie Parlamentariern und Regierungsfiguren, die ihre Wähler längst nicht mehr vertreten, sondern nur noch den Apparat mittragen.
Man konnte diese Realität eine Weile mit Krediten, Steuerdruck und dem Zugriff auf längst versteuertes Vermögen verdecken. Aber auch das hat Grenzen. Und diese Grenzen sind erreicht.
Deshalb müsst ihr endlich aufhören, euch als selbstverständlichen Teil einer ewigen Ordnung zu begreifen. Ihr lebt von einer Wertschöpfung, die ihr nicht selbst erzeugt. Und diese Wertschöpfung bricht weg.
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, was der Staat euch verspricht. Die entscheidende Frage lautet, wer euch künftig noch bezahlen soll — und warum.
Verkleinert die Apparate drastisch und zügig, solange ihr darüber noch selbst entscheiden könnt. Die Zeit, in der andere diese Entscheidung für euch treffen, rückt näher. Und sie wird weder behutsam noch freundlich sein.
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