Ich "integriere" nicht alle Schatten...
...manchen schlage ich mit der Pranke ins Gesicht.
Jeder hat dieses "Tier" in sich, diesen Dämon, der tief drin im Kerker sitzt, angekettet in seiner Zelle. Viele Menschen wissen das nicht, oder sie haben über ihn - sprich: er läuft frei herum, schleicht sich in ihr Denken und kontrolliert ihr Handeln.
Wenn man es jedoch eines Tages geschafft hat, , den Teufel überwunden, diesen Dämon an die Kette gelegt hat, die Macht übernommen und ihm klar gemacht hat wer hier das Sagen hat... dann wird er klein, ruhig, knurrt vor sich hin in seiner Zelle, aber kann nicht mehr raus, solange man ihn nicht freilässt.
Und das ist genau der Punkt — das ist es wie ich mit manchen Schatten umgehe: wenn mir einer quer kommt, mich nervt oder meint er müsste sich mit mir anlegen, dann gehe ich in den Keller und lasse diesen Dämon von der Kette...
So gehe ich auch mit Menschen (meinen eigenen Manifestationen im Außen) um, die meinen sie müssten sich auf einen Ego-Kampf mit mir einlassen. Denn niemand hat ein grösseres oder böseres Ego als ich. Ich kämpfe nicht gern, und vermeide es wo es nur geht. Ich lebe in Liebe, Sanftheit, Gelassenheit und Gleichmut. Aber wenn jemand es echt nicht lassen kann, zu blöd ist um es zu kapieren, und meint er müsste die Grenzen austesten und überschreiten... dann Gnade ihm Gott! Jedoch ist Gott grad nicht da, der Teufel hat das Sagen.
Denkt an einen schlafenden Löwen unter seinem Baum im Schatten, und eine kleine dumme Hyäne die ihn nervt. Er ignoriert sie, er hat es nicht nötig ihr seine Stärke zu demonstrieren. Aber manchmal gibt es eben doch diese ganz speziellen Fälle die schwer von Begriff sind, d.h. wenn die Hyäne sich einbildet sie wäre stärker als der Löwe, und ihn so lange reizt bis er genug hat und aufspringt... dann macht es nur *zack und es fliesst Blut, in einer Sekunde ist alles vorbei.
Die Hyäne läuft mit eingekniffenem Schwanz und blutender Fresse davon, und erzählt allen anderen Tieren wie böse und gewalttätig der Löwe doch ist und sie das arme Opfer... habe ich selbst leider schon mehrmals erlebt. Es gibt solche Menschen. Du kannst ihnen noch so oft mit Freundlichkeit, Liebe und Toleranz begegnen, sie werden dich trotzdem treten, erniedrigen und beschimpfen. Der letzte Ausweg: ignorieren und weggehen.
Doch manche lassen nicht locker, laufen dir sogar hinterher und machen immer weiter. Was soll man da tun? Grenzen setzen. Ein schneller gezielter Schlag und sie liegen am Boden.
In diesem Sinne... ich liebe meine Schatten, ich bin immer gerne bereit mit ihnen zu reden, sie zu umarmen, zu lieben und zu integrieren , aber wenn sie sich weigern mit mir zusammenzuleben, wenn sie meinen sie müssten die Kontrolle über mich übernehmen... dann zeige ich ihnen wer der wahre Herrscher des Schattenreichs ist: ICH!
Kein Schatten ist größer und böser als der größte Schatten. Und vor diesem haben die kleineren alle Respekt.
Gott und Teufel leben beide in unserer Brust. Yin und Yang. Licht und Schatten. Wir allein haben die Macht darüber zu entscheiden, niemand sonst.
Beginne keinen Kampf den du nicht gewinnen kannst. Und verwechsle niemals Freundlichkeit mit Schwäche. Auch nette Menschen haben ihre .
Anton:Freedom