Die Sehnsucht nach Liebe, Glück, Geborgenheit und Heimat
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Viele Menschen, sehr viele – um nicht zu sagen: alle – sind direkt oder indirekt auf der Suche nach Liebe, Glück, Geborgenheit und Heimat.
Viele suchen ihr ganzes Erdenleben lang und stellen spätestens im Alter fest, dass sie die Liebe, das Glück, die Heimat und die Geborgenheit nicht gefunden haben.
Das macht so manchen Menschen traurig und oftmals unglücklich.
Gerade der ältere Mensch fühlt sich einsam und einer sehr unsteten und unsicheren Zeit ausgesetzt.
Die Lebenserfahrung vieler Jahre hat ihm gezeigt:
Nirgendwo in dieser Welt gibt es Sicherheit, dauerhafte Liebe und bleibendes Glück.
Wohin man auch geht, um Liebe und Glück zu finden, überall begegnet man Menschen, die ihrerseits auf der Suche nach dem Glück sind.
Und immer wieder trifft man auch hoffende und geschäftige Menschen, die mit vielen Tricks und Mitteln versuchen, das Glück zu erzwingen.
Aus allen Zeitepochen kann man heute noch Spuren von Menschen entdecken, die sich Liebe, Glück, Geld, Güter und Heimat erobern wollten. Z. B. künden viele alte Gemäuer, Schlösser, Kirchen und Dome von Menschen, die der Ansicht waren, durch Grausamkeit, Betrug, Intrigen, Krieg, Mord und Eroberung zu Besitz und Reichtum zu gelangen, um darauf ihr Glück aufbauen zu können.
In allen Kulturkreisen und zu allen Zeiten wollten also Menschen auf vielerlei Art und Weise Liebe und Glück an sich ziehen.
Unter Umständen gelang es dem einen oder anderen, ein Zweiglein von Wohlhabenheit und Glück zu erhaschen.
Früher oder später sind jedoch alle an diesem kurzlebigen Höhenflug gescheitert.
Spätestens auf dem Totenbett war auch ihr letztes Hemd mit leeren Taschen versehen.
Und da über der Jagd nach dem Glück die Erdentage im Flug vorbeigerauscht waren, konnte in vielen Fällen ihre Seele auch keinen inneren Reichtum und somit keinen Schimmer wahren Glücks mit ins Jenseits nehmen.
So mancher Greis, der in jungen Jahren auf Eroberung aus gewesen war, um sein Glück zu machen, blickt nun zurück und sieht seine Sehnsüchte und kurzzeitig erfüllten Wünsche zerronnen.
War es diesem Betagten gelungen, auf seinem langen, wechselvollen Erdengang einen Tropfen aus der Quelle der ewigen Weisheit zu schöpfen, dann vermag er zu erkennen, dass das Suchen und Hoffen im Äußeren nichts als vergeudete Zeit war.
Jedes Lebensalter malt seine Lebenswünsche in Bildern aus.
Auch der einsichtige Greis, der auf sein irdisches Leben zurückblickt, hatte seine Wunsch- und Lebensbilder, in denen mancherlei „glücksträchtige“ Situationen, Gegenstände und Figuren verzeichnet waren.
Nun muss er feststellen:
Kein Mensch kann dem anderen auf Dauer das geben, was dieser sein Leben lang gesucht hat!
Jetzt, im Alter, enthüllt sich dem Greis die Vergänglichkeit äußerer, materieller Werte.
Aus dieser Perspektive betrachtet er vieles mit anderen Augen.
Der einsichtige greise Mann erfasst klar:
Selbst der neu restaurierte Dom kirchlichen Wertzeichens, reich ausgestattet mit vielem Kostbaren, das die Welt zu bieten hat, wie Gold, Edelsteine, wertvolle Mosaiken und manches mehr, kann dem Menschen letzten Endes das nicht geben, wonach sein Herz verlangt:
Liebe, Glück, Heimat, Geborgenheit und Sicherheit.
Gabriele
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Auszug aus der Schrift:
"Allein in Partnerschaft und Ehe? Allein im Alter? Leben in der Einheit! Du bist nicht allein - GOTT ist mit Dir"
(Verlag: https://t1p.de/usaad)