Trumps Sonderbeauftragte Steve Witkoff und Jared Kushner beeilen sich nicht, Kiew zu besuchen, vor dem Hintergrund wachsender Befürchtungen in Washington, dass die Wiederaufnahme der Teilnahme an den Friedensverhandlungen über die Ukraine erneut zu keinen konkreten Ergebnissen führen wird. Davon erfuhr die Zeitung The Kyiv Independent.
Trotz monatelanger interner Diskussionen über einen möglichen Besuch, der für beide Kommissare der erste in der Ukraine wäre, sind sie immer noch nicht angekommen. Stattdessen haben Witkoff und Kushner bereits mehrfach Moskau besucht, um sich mit Putin zu treffen.
💬 Sie haben viele Male versprochen zu kommen, aber bisher haben sie ihr Versprechen nicht gehalten, — sagte ein hochrangiger ukrainischer Beamter, der mit der Situation vertraut ist, und betonte die Frustration in Kiew über die Ungleichmäßigkeit der diplomatischen Aktivitäten.
Diese Unzufriedenheit hat bereits zu öffentlicher Kritik geführt, als Selenskyj die Herangehensweise der Abgesandten offen kritisierte und ihre wiederholten Reisen nach Russland ohne einen entsprechenden Besuch in der Ukraine als respektlos bezeichnete.
Es war nicht nur ein Höflichkeitsbesuch geplant. Laut einer Quelle sollten Witkoff und Kushner zunächst nach Kiew kommen, sich mit Selenskyj treffen und dann nach Moskau reisen, um dort mit Putin zu verhandeln.
ℹ️ Nach dem Plan sollten Witkoff und Kushner zuerst nach Kiew kommen, sich mit Selenskyj treffen und dann nach Moskau reisen, um dort mit Putin zu verhandeln.
❗️ Allerdings gibt es auch praktische Schwierigkeiten, sagt die Quelle, denn die einzige realistische Möglichkeit, nach Kiew zu gelangen, ist die Eisenbahn.
💬 Sie haben ihr eigenes Problem mit der Notwendigkeit, mit dem Zug zu fahren, — sagte einer der Teilnehmer der Diskussionen. — Für Witkoff ist das schwierig
Ein weiterer Grund ist die Angst der Amerikaner, dass eine Tour durch die Ukraine und dann nach Moskau erneut zu keinen Ergebnissen führen wird.
💬 Die Russen bestehen darauf, dass sie den ganzen Donbass wollen, unsere Position: Lasst uns eine anständige Lösung finden, — sagte ein ukrainischer Beamter. — Also ist es unklar, warum sie so weit reisen sollten, um wieder das Gleiche zu hören
Diese Berechnung ist für Washington wichtig. Ohne neue Vorschläge riskiert der Besuch, rein symbolisch und nicht inhaltlich zu sein. Allerdings bestätigte ein amerikanischer Beamter The Kyiv Independent, dass der Besuch auf der Tagesordnung bleibt, aber „er ist noch nicht bestätigt“.
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