Im besten Fall stellt sich eine Weite, ein innerer Frieden ein.
Wenn ich dann meinen Fokus auf mir selbst halte und wieder meine innere Kraft spüre, dann kann es gut weiter gehen. Das war ein eigentlich „negatives“ Szenario, jedoch mit einem guten Ende.
Ich kann also wählen, bewusst auf Geschehnisse zu schauen, die in mir unerwünschte Emotionen auslösen und sie intensiv anschauen, durch fühlen, da sein lassen, bis sie sich verändern. Also innere Arbeit machen, die mich wieder ein Stück freier macht und mir wieder ein Stück alter Kraft frei legt, die vorher gebunden war an ungelöste Konflikte.
Ich kann z. B. auch wählen, mich voll und ganz meinem Leben zu widmen, mein Leben aus dem Herzen zu leben, gute Vibes zu hinterlassen, den Menschen ein echtes Lächeln schenken, zuhören, da sein, bei mir bleiben, zentriert bleiben, meine Kraft und meine Frequenz „hoch“ halten. Und beobachten, meine Welt und das, was mir begegnet, beobachten.
Was passieren kann, ist, dass auch dann Dinge in mein Leben kommen können, die mich triggern, die mich emotional aus der Balance werfen. Das kann ein Kommentar von jemandem sein, der mich in eine Rechtfertigungshaltung bringt, ohne dass es mir bewusst ist. Das kann etwas sein, mit dem ich nicht gerechnet habe und ich fest stelle, dass ich an etwas Falsches geglaubt habe bzw. Erwartungen hatte, die sich nicht erfüllt haben.
Und ich bemerke vielleicht, dass ich mein Wohlbefinden an etwas gebunden habe, das nicht eingetreten ist. Ich bemerke, dass ich mich von etwas abhängig gemacht habe, dass ich mein Wohlergehen an Bedingungen geknüpft habe.
Wenn ich bewusst bin, kann ich erkennen, dass ich noch schauen darf, warum das so geschehen ist. Warum ich noch nicht da bin, wo ich sein will.
Wenn ich nicht bewusst bin, dann kann mich das Tage von schlechter Laune, von Depressivität etc. kosten, weil ich mich als Opfer äußerer Umstände fühle und weil mir nicht bewusst ist, dass ich die Situation bei mir selbst verändern kann.
Ich kann auch wählen, mir heute bewusst nur Zeit für mich zu nehmen. Ich kann jeden Tag aufs Neue wählen, was ich tun will. Ok, das triggert jetzt diejenigen, die sich nicht so frei in ihrer Entscheidungswahl fühlen. Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, weil du z. B. noch in deinem 9-to5-Job steckst:
Auch du kannst z. B. anfangen, deine freie Zeit dazu nutzen, dir vorzustellen, was du gerne leben möchtest. Während du im Auto zur Arbeit fährst, kannst du dir bei deinem Lieblingssong schöne innere Bilder hochholen, dir vorstellen, wohin du in Urlaub fahren würdest, du kannst dir vorstellen, wie dein Leben wäre, würdest du nicht mehr arbeiten gehen müssen. Du kannst Informationen und Menschen in dein Leben holen, die dich dahingehend inspirieren.
Du kannst dich fragen: Was würde ich stattdessen tun? Solche Fragen bringen dich mehr zu dir selbst und das ist für mich der Weg zur eigenen Erfüllung. Und dann, ich setze noch ein Sahnehäubchen drauf:
Kannst du deinem Kopf jeden Tag die Frage stellen: Wie kann es sein, dass es so und so ist, wie du es dir wünschst? Damit beschäftigst du dein Oberstübchen mit der Beantwortung solch wichtiger Fragen. Eine solche Frage stellen Richie und ich uns jeden Abend vor dem Einschlafen! Und irgendwann kommen dann die Antworten, die Lösungen, neue Ideen, neue Wege, neue Türen, die sich öffnen.
Denn du bist der Gestalter deines Lebens, niemand sonst. Ok, das bedeutet, dass du ins Handeln kommen darfst und niemand sonst. Aber es bedeutet auch, dass du der Chef im Ring bist, weil du das Steuer deines Lebens in der Hand hast. Und alleine das ist, wie ich finde, ein wunderbarer Gedanke und eine ermächtigende Wahrheit, die fast jeder leben könnte. Ganz egal, ob du jetzt denkst: Wie soll das gehen?