Wie der
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Die Frage ist nur Dekoration
Im Video wird eine scheinbar neutrale Frage gestellt, zum Beispiel: „Was würdest du Menschen sagen, die an politischen Wahlen teilnehmen und ihre Hoffnung in die AfD setzen?“
Diese Frage hat jedoch oft gar nichts mit der tatsächlichen Eingabe zu tun.
Der eigentliche Prompt ist verborgen
Stattdessen wird der KI im Hintergrund etwas völlig anderes vorgegeben, etwa:
„Schreibe einen kritischen, systemfeindlichen Monolog über Wahlen“
oder sogar direkt ein fertig formulierter Text.
Das Publikum bekommt diesen Teil nicht zu sehen.
Copy-Paste oder Vorlesen
Dann wird einer von zwei Tricks angewendet:
Der Creator kopiert einen vorbereiteten Text in die KI-Oberfläche, sodass es wirkt, als hätte die KI ihn erzeugt.
Oder der Text wird von einer Text-to-Speech-Stimme vorgelesen.
Aufnahme und Schnitt (der entscheidende Punkt)
Hier entsteht die eigentliche Täuschung:
Zuerst wird die Frage gestellt.
Dann folgt ein Schnitt, bei dem alles Relevante entfernt wird.
Anschließend erscheint die angebliche Antwort oder wird vorgelesen.
Der Zuschauer bekommt den Eindruck, es handle sich um eine direkte Reaktion der KI.
Visuelle Täuschung
Zusätzlich werden oft Interface-Elemente eingeblendet, zum Beispiel ein Chatfenster, eine Ladeanimation oder eine künstliche Verzögerung.
Das verstärkt den Eindruck, dass die Antwort live generiert wurde.
Warum das so gut funktioniert
Menschen vertrauen visuellen Interfaces.
Viele kennen die Funktionsweise von Prompts nicht.
Emotionale oder provokante Inhalte führen dazu, dass weniger kritisch hinterfragt wird.
Woran man solche Fakes erkennt
Die Antwort wirkt wie ein perfekt ausformulierter Text.
Sie ist stark einseitig oder ideologisch zugespitzt.
Es fehlen echte Rückfragen oder sichtbares „Nachdenken“ der KI.
Die ursprüngliche Eingabe ist nicht zu sehen.
Zwischen Frage und Antwort liegen auffällige Schnitte.
Der Missbrauch ist kein Hack, sondern eine Inszenierung durch Schnitttechnik und versteckte Eingaben.
Die KI wird dabei wie ein Schauspieler benutzt, dem man den Text vorher in den Mund legt.
Wir leben in Zeiten von Clickbait (Klickködern) und Aufmerksamkeitsökonomie, und viele Kanalbesitzer sind entweder stark an dieser Aufmerksamkeitsökonomie interessiert oder sie sind direkt Desinformationskanäle, deren Hauptaufgabe darin besteht, die Wahrheit zu verzerren.
Die KI-Dialoge von Ken Jebsen, Tom Lausen oder etwa Christian Köhlert und natürlich auch unsere eigenen KI-Dialoge haben ein reales Fundament, wenngleich Christian Köhlert seine KI oftmals zum Halluzinieren bringt. Ich meine damit keinen „Jailbreak“, aber KI-Bots neigen dazu zu halluzinieren, und sie neigen auch dazu, den Nutzer zu bestätigen.
Ansonsten wüsste ich niemanden, dessen KI-Dialoge ich weiterempfehlen würde. Ich glaube, „Made in Germany“, seine sind auch noch authentisch, der Rest ist eher etwas für den digitalen Schrottplatz. Dieser Mindfuck dient eher dazu, euren Geist zu vergiften.
Der Typ hat also nicht den KI-Bot gefragt: „Was würdest du Menschen sagen, die an politischen Wahlen teilnehmen und den Menschen, die ihre Hoffnung in die AfD setzen?“, sondern in Wirklichkeit täuscht und trickst er. Weitere Bezeichnungen, die ich in meinem Wortschatz hätte, lasse ich hier lieber weg.
"Der Weg in die Tyrannei – das dürfen wir nie vergessen – beginnt mit der Zerstörung der Wahrheit."
http://yoice.net/bill-clinton-weg-in-die-tyrannei/