Kurze Wortmeldung zum Dienstag, Baden Württemberg hat gewählt und breite Kreise im vaterländischen Spektrum werden hysterisch, darum eine kleine Analyse meinerseits.
Zu Allererst, Leute, was soll die Aufregung, immerhin wurde der Südwesten bereits 15 Jahre Grün regiert und einmal ehrlich, man sollte endlich einmal damit aufhören, jede bescheidene Wahl zur Schicksalswahl zu erklären und selbst wenn, was stand auf dem Stimmzettel, was wäre vertretbar?
Die AfD? Geflissentlich nicht, da kann man auch direkt die CDU wählen, dem war so, dem bleibt so.
Und durchaus gibt es auch positives zu vermelden ;
Die FDP ist - immerhin in ihren Stammland völlig gescheitert und das Schöne, bessere Ergebnisse, als in Baden-Württemberg werden die Liberalen absehbar nicht erreichen.
Der nächste für mich erfreuliche Punkt, der Höhenflug der Linkspartei ist gestoppt und die Sozis eigentlich politisch vernichtet, tümpeln an der 5%-Hürde.
Nun die AfD welche schon 2016 bei 15 Prozent stand beweist mit ihrem Ergebnis, dass diese keinen glaubwürdigen Markenkern hat, sowie minder Fähige Akteure, die Akteure in vielerlei Hinsicht der berühmte Besenstiel und der Markenkern, nun, dieser liegt bei Parteien "Rechts der CDU" realpolitisch dort, wo FDP und CDU in den letzten Jahren nicht lieferten, was aber sehr wahrscheinlich den Blauherzlern zu hoch ist.
Nun, zum Schluß, der Sieg der Grünen und im Besonderen Özdemirs;
Zu Allererst zeigt dies Ergebnis auf, die sogenannten alten Bundesländer scheinen am Ende, die Bürger fernab jeglicher Realitäten, denn wer im größten "Autobauer" (Bundes) land gerade der Partei zur Mehrheit verhilft, welche eben dieses Industrieprodukt am meisten gefährdet (nach bald kommenden Euro 7 Normen auch Elektrofahrzeuge), der handelt nicht rational, sondern dumm.
Und der Cem Özdemir?
Nun, da sind einmal mehr die Debatten der letzten zwei Tage mir ein Ärgernis, die eines beweisen, vielen in den unsrigen Kreisen scheint es an politischer Integrität zu fehlen.
Denn, da kamen Argumente, wie das dieser von den Türken und Islamisten mehr oder minder "installiert" sei, wo wieder die Wahrheit ist, Muslime und auch die Türken selbst mögen den Mann nicht sonderlich, für wahr möchte ich da sogar das Wörtchen "Hass" verwenden, ja, seine Volks - und Religionsgenossen hassen Cem Özdemir.
Was da heißt, weder seine Herkunft, noch seine Religion spielten eine Rolle, für dessen Wahl zum Landesvater von Baden-Württemberg.
Die Wahrheit ist, Özdemir wurde gewählt, da dieser als Konservativer nach bundesdeutschen Mustern durchgeht, wohl integriert, wohl sozialisiert steht der Mann für alles, wofür auch die Bundesrepublik steht und wer das nicht versteht, muß sich dringlichst mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte beschäftigen.
Özdemir wurde Ergo nicht hauptsächlich von Migranten gewählt, sondern von den Bionadebolschewiken in den Vorstädten, von den "Dinkeldörtes" und den "Almans", welche in perverser Selbtszufriedenheit in ihrem Reihenhaus hocken, und tatsächlich - wie auch Özdemir selbst - sogar als (Verfassungs) Patrioten durchgehen, da die Bundesrepublik nie etwas anderes war, als das eigene System dieser tief roten Bourgeoisie.
Nein, es sind nicht "diese Zeiten", es ist diese Gesellschaft, dieses System selbst - somit umso wichtiger, sich dort zu konzentrieren, wo die Masse nicht aus selbstgefälligen Matcha Latte saufenden Bolschewisten besteht, sondern aus einem natürlichen Selbstverständnis heraus aus Menschen, welche ihre Kultur ersnthaft leben und nicht zur Folklore verkommen lassen und ihre Heimat, sowie Ihr Volk auf Grund dessen aufrichtig lieben, ganz ohne der Frage nach dem BRD System.