🌼 Interessantes über den Besenginster 🌼
Der https://de.wikipedia.org/wiki/Besenginster ist ein Rutenstrauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht, selten auch ein kleiner, bis zu 3 Meter hoher Baumstrauch. Er besitzt lange, besenförmig dichtstehende, fünfkantige, aufrechte grüne Zweige und eine sehr kräftige Pfahlwurzel.
Der Name Besenginster rührt daher, weil aus seinen Zweigen Besen hergestellt werden können.
In Teilen Frankreichs wurden Ginsterzweige, wie Stroh, zum Eindecken von Häusern benutzt.
Er gehört zu den Düngerpflanzen, die den Boden mit Stickstoff anreichern. Aufgrund seiner Pfahlwurzel eignet er sich auch wunderbar zur Befestigung von Hängen.
Er dient Rehen und Hasen als Winterfutter und ist zudem eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge.
"Er bietet Pollen für Wildbienen, darunter vier Arten, die auf ihn spezialisiert sind. Eine davon ist mittlerweile vom Aussterben bedroht. Daneben spielt Besenginster als Futterpflanze für Schmetterlingsraupen eine sehr wichtige Rolle: 57 verschiedene Arten wurden auf seinen Blättern entdeckt. Zehn Arten sind zudem auf den Besenginster spezialisiert, einige davon vom Aussterben bedroht." https://bremen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/Unsere20Heckenpflanzen/25876.html
Der Besenginster ist, bis auf die Blüten, leicht giftig, hat aber dennoch eine lange Tradition in der Heilkunde. "Schon Plinius der Ältere und andere römische Schriftsteller preisen die Heilwirkung des Besenginsters auf die menschliche Gesundheit...
In der heutigen Naturheilkunde wird der Besenginster bei Patienten mit schwachem Herzen und zu langsamem Puls, Vorhofflimmern, Angina Pectoris, nervösen Herzbeschwerden, zu niedrigem Blutdruck, rheumatischen Erkrankungen, Ödemen sowie Blasen-, Nieren- und Gallensteinen angewandt. Die beste Wirkung erzielt der behandelnde Naturheilpraktiker, wenn außer der Herzerkrankung zugleich eine Schilddrüsen-Unterfunktion besteht...." https://gesundpedia.de/Besenginster
"... Es wird zudem als Gegenmittel gegen viele Gifte eingesetzt (Schauenberg & Paris). Interessant ist, dass Hirten aus der Auvergne berichten, dass Schafe, die an Ginster weiden, immun gegen Vipernbisse sind. Ein Tee aus Ginsterblüten war in Irland ein Heilmittel gegen Abszesse, indem man diese darin badete (Maloney). Ginstertee, ein bekanntes Diuretikum, wurde zur Heilung von Wassersucht eingesetzt, und es gibt zahlreiche Berichte über seine Verwendung in der Hausmedizin in Großbritannien (in Cumbria wurde er auch gegen Rheuma eingenommen (Newman & Wilson)). Ein weiteres Mittel gegen Wassersucht ist das Einweichen der Füße in einem Bad mit der heißen Flüssigkeit (zitiert nach Gibbings, 1942)...
Eine Salbe aus den Blüten wurde gegen Gicht verwendet (C. P. Johnson), und Zigeuner nutzen einen Aufguss bei Nierenbeschwerden (Vesey-Fitzgerald), indem sie einige Zweige in Wasser kochen und morgens ein Weinglas davon trinken..." https://archive.org/details/dictionaryofplan0000watt/page/48/
✳️ Teile diesen Beitrag gerne mit anderen & abonniere den Kanal für weitere interessante Infos:
https://t.me/einfachgutleben