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JugendInfo
25 de mai. de 2026, 16:07
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Serbien: Hunderttausende protestieren erneut gegen Regierung
In Serbien ist es am Wochenende erneut zu Massenprotesten gekommen. Am Samstag sollen sich lokalen Quellen zufolge in Belgrad 180.000 Menschen beteiligt haben. Am Abend kam es vereinzelt zu Angriffen durch die Polizei.
Wie schon seit Ende 2024 hatten Studierende zu den Demonstrationen aufgerufen. Sie fordern den Rücktritt der Regierung unter Präsident Vucic sowie vorgezogene Neuwahlen.
Im Vorlauf der Großdemo wurde der Zugverkehr in weiten Teilen Serbiens „bis auf Weiteres“ von den Behörden https://orf.at/stories/3431180/. Bereits bei früheren Protesten waren Anreisen zu Demonstrationen wegen „anonymer Bombendrohungen“ verhindert worden.
Auslöser der https://lowerclassmag.com/2025/03/19/die-menschen-haben-gesehen-dass-es-kein-ende-der-geschichte-gibt-interview-zu-den-aktuellen-protesten-in-serbien/ war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs im nordserbischen Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen starben. Die vor allem von Student:innen organisierten Proteste machen die Korruption in der Regierung für den Baupfusch verantwortlich. Der Bahnhof war kurz vor dem Einsturz saniert worden.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Schule in NRW lässt Schüler:innen "Puff für alle" entwerfen
An einer Schule im nordrhein-westfälischen Kevelaer sollten Schüler:innen der 8. Klasse im Sexualkundeunterricht einen „Puff für alle“ entwerfen. Laut dem WDR und der Rheinischen Post, die den Arbeitsauftrag einsehen konnten, war darin von einem „Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ die Rede.
Eine Diskussion über Prostitution an sich war demnach nicht vorgesehen. Dies stieß wohl auch unter den Schüler:innen auf Diskussionen. Der WDR zitiert eine Schülerin mit den Worten: „Sexarbeit und Puffs existieren faktisch zum Nachteil von Frauen und wir müssen sie reflektieren und ihre Auswirkungen aufarbeiten, besonders in der Schule.“ Die Auseinandersetzung mit dem Thema gehöre, anders als die Sexualaufklärung an sich, nicht in den Biologie-, sondern in den Sozialwissenschaftsunterricht.
Laut einer Mitteilung der Schulleitung habe es im Nachgang Diskussionen mit Lehrern, SchĂĽler:innen und Eltern gegeben. Die Aufgabe soll nicht wiederholt werden.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Gegenseitige Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine
In der Ukraine ist es in den letzten Tagen zu gegenseitigen Angriffen auf zivile Ziele gekommen. So hatte die ukrainische Armee am Freitag in der russisch besetzten Stadt Starobilsk nahe der Großstadt Luhansk Attacken durchgeführt. Dabei wurde unter anderem das Wohnheim der Universität getroffen. Lokalen Behörden zufolge sind dabei mindestens 18 Menschen getötet worden.
In der Nacht auf Sonntag kam es zudem zu Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Dabei wurden lokalen Behörden zufolge sowohl Drohnen als auch Raketen eingesetzt. Es habe bei dem Angriff auch Tote und Verletzte gegeben, genaue Zahlen wurden nicht genannt.
Der Krieg in der Ukraine befindet sich derzeit in einer Sackgasse. Zuletzt hatte es zum Tag des Sieges ĂĽber den Faschismus rund um den 8. und 9. Mai eine brĂĽchige Waffenruhe gegeben. Weitere Schritte waren danach aber ausgeblieben.
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25 de mai. de 2026, 16:07
Linke kĂĽndigt Protest gegen Sozialstaatsabbau an
Die Partei Die Linke hat ab dem 1. Juni Proteste gegen den Sozialstaatsabbau https://www.instagram.com/p/DYobx-vDPCB/?igsh=MTU3N3A2aWZoMGoxYg. Bereits am 8. Mai verkündete Die Linke den Beschluss des Bundesvorstandes.
Geplant ist laut Beschluss eine „Protestkaskade aus mehreren Stufen“. In der ersten Stufe sollen breite Bündnisse geschaffen werden. Die zweite Stufe soll im Juni mit Protest auf der Straße fortgesetzt werden. Diese sollen "ähnlich zu den Montagsdemos gegen die Agenda 2010" durchgeführt werden. Konkrete Kundgebungsorte und Uhrzeiten nannte die Partei bislang noch nicht.
Konkret richten sich die Proteste gegen den derzeitigen Abbau des Sozialstaats durch die geplanten Kürzungen in Rente und Gesundheit sowie die Ausweitung der täglichen Arbeitszeit. Die Parteivorsitzende, Schwerdtner, forderte unterdessen einen Deckel für Spritpreise sowie eine Milliardärsteuer.
Arbeitsrechte wie der 8-Stunden-Tag sind Ergebnisse der Arbeiter:innenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und wurden lange erkämpft.
Spahn will BAföG-Erhöhung streichen
Unionsfraktionsvorsitzender Jens Spahn hat angekündigt, staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, und BAföG vorerst https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jens-spahn-spricht-sich-gegen-erhoehung-des-bafoegs-aus-a-bcce3e46-0969-4933-aae8-33605b5ea8ed erhöhen zu wollen.
Erst vor wenigen Wochen hatte die Union gemeinsam mit der SPD eigentlich eine BAföG-Reform beschlossen, die das Niveau in den kommenden Jahren auf Höhe der Grundsicherung anheben sollte. Akut sollte außerdem die Wohnkostenpauschale für Studierende von 380 auf 440 € im Monat angehoben werden.
Die BAföG-Anhebung war im Koalitionsvertrag festgehalten worden. Nun will Spahn eine Hintertür im Koalitionsvertrag nutzen, die es ermöglicht, Vereinbarungen mit Verweis auf "fehlendes Wachstum" aufzukündigen. So wurde festgehalten, dass alle Maßnahmen „unter Finanzierungsvorbehalt“ stünden.
Finanzminister Klingbeil (SPD) kündigte an, auch familienpolitische https://archive.is/Pse5y#selection-303.21-317.70 sollten „zielgerichteter und effizienter eingesetzt werden“. Das beträfe die Unterstützung für Alleinerziehende oder den Kinderzuschlag für Geringverdiener.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Frau aus Hamburg ĂĽber Jahre von Partner vergewaltigt
Claudia Wuttke wurde von ihrem Ex-Partner über Jahre betäubt und https://archive.is/jXiFq#selection-2219.21-2219.281, doch nur ein Bruchteil dessen soll vor Gericht verhandelt werden können. Auf 67 Videoaufnahmen dokumentierte der Ex-Partner die Vergewaltigungen.
Vor einem Jahr wurde Wuttke durch die Kriminalpolizei auf die Vergewaltigungen hingewiesen. Im November vergangenen Jahres erfuhr sie dann, dass nur 2 der 67 Taten verhandelt werden können. Grund dafür ist eine Reform aus dem Jahr 2016.
Diese wurde nach der Kölner Silvesternacht überstürzt beschlossen und hatte zur Auswirkung, dass Vergewaltigungen nicht mehr nach 20 Jahren, sondern nun bereits nach fünf Jahren verjähren. Somit sind die meisten dokumentierten Taten auf den Videos verjährt. Das Bundesjustizministerium prüft derzeit eine Änderung an der Verjährungsfrist.
Wuttke legte nun Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung des Verfahrens ein. Am Dienstag erklärte diese, das Verfahren wieder aufnehmen zu wollen.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Besetzungen an Universitäten in Peru
Am Mittwoch haben Studierende der Universidad Nacional de Altiplano (UNA) in Puno den Campus im Protest gegen die Öffnung einer neuen Fakultät besetzt. Damit ist die UNA die siebte Universität in Peru, die in den letzten Wochen besetzt wurde.
Die Besetzungen begannen mit der Universität in Jaen (UNJ) am 11. Mai und der Besetzung der ältesten Universität Amerikas, der Universidad Mayor Nacional San Marcos (UNMSM) am 12. Mai. Seitdem protestieren Studierendenverbände im ganzen Land für bessere Studienbedingungen und gegen neue Reformen der Regierung, die Änderungen in der Einsetzung von Rektoren vorsieht. Über 20 Universitäten hatten sich gegen die Pläne gestellt.
Daneben besetzten auch Studierende der renommiertesten Privat-Universität des Landes, Pontificia Universidad Católica del Perú, für eine Woche das Rektorat. Zudem sind momentan die öffentlichen Universitäten in Huancayo und Quillabamba, sowie die Universidad Nacional La Cantuta in Lima besetzt.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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ME/CFS: Mehrere tausend Menschen liegen in Innenstädten
Am Samstag haben bundesweit mehrere tausend Menschen an den " https://liegenddemo.de/" anlässlich ME/CFS-Aktionstagen um den 12. Mai teilgenommen. Laut dem Verein „Deutsche Gesellschaft für ME/CFS" leiden rund 650.000 Menschen in Deutschland an der schweren neuroimmunologischen Erkrankung.
Die aufrufenden Organisationen kritisieren mangelnde Versorgung und fehlende Forschung. So solle ME/CFS beispielsweise ins Medizinstudium aufgenommen werden, da Betroffene oft auf Unwissenheiten bei Ärzt:innen stoßen.
ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom und wird als schwere Multisystemerkrankung verstanden, weil mehrere zentrale Körpersysteme gleichzeitig betroffen sind. Die Immun- und Nervensysteme leiden unter einer Fehlregulation, was zu einer schnellen Überlastung und Überreizung führt. ME/CFS kann zu körperlichen Behinderungen bis hin zum Tod führen, häufig durch Suizid. Bei den Betroffenen handelt es sich zum Großteil um Frauen.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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Bundeswehr gibt Musterungszentren bekannt
Die Bundeswehr hat am Freitag den Standort von 24 zukünftigen Musterungszentren bekanntgegeben. Insgesamt sollen in allen Bundesländern mit der Ausnahme von Berlin und Bremen Standorte aufgebaut werden, in denen in Zukunft junge Menschen zum Militärdienst gemustert werden sollen.
Nach dem aktuellen Wehrdienstgesetz wird eine Musterung Mitte kommenden Jahres für junge Männer wieder zur Pflicht. Ein Grund dafür, dass die Musterung nicht schon zum Jahresbeginn flächendeckend eingeführt wurde, liegt in den mangelnden Kapazitäten der Bundeswehr, so viele Jugendliche auf einmal zu mustern. Diese Aufgabe sollen nun die Zentren übernehmen.
Laut der Bundeswehr soll das erste Zentrum noch dieses Jahr den Betrieb aufnehmen. Dort erwarte die Jugendlichen eine "umfassendere medizinische, körperliche, kognitive und psychische Eignungsprüfung".
Vor kurzem war bekannt geworden, dass über ein Viertel der jungen Männer die verpflichtende Post der Bundeswehr bislang ignoriert.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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Super El Niño: Extremwetter im Spätsommer möglich
Aktuelle Vorhersagen gehen von einer besonders hohen Wahrscheinlichkeit des Wetterphänomens El Niño in diesem Jahr aus.
El Niño ist ein Wetterphänomen, das in irregulären Zyklen vorkommt. Es handelt sich nicht um eine Folge des menschengemachten Klimawandels, seine Folgen werden jedoch durch diesen verstärkt. Betroffen sind vor allem Ozeanströmungen entlang des Äquators im Pazifik, die Folgen sind global.
El Niño kann zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen führen und birgt für die betroffenen Regionen starke Risiken für die Landwirtschaft und die Wasserversorgung. Bei einer starken Ausprägung des Wetterphänomens könnte die Ozeantemperatur auf über 2° Celsius über dem Durchschnitt steigen.
1877 bis 78 war das Phänomen besonders stark. Es sorgte unter anderem für die „Große Dürre“, in deren Folge es zu einer globalen Hungersnot kam, die Schätzungen zufolge über 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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39 Tote an einem Tag: Israel setzt Angriffe im Libanon fort
Das israelische Militär (IDF) hat am Samstag trotz einer formellen Waffenruhe mindestens 39 Menschen bei Angriffen im Libanon getötet. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Allein bei einem Luftschlag im Dorf Saksakiyeh wurden mindestens sieben Menschen getötet, darunter ein Kind.
Die IDF sagte, sie sei über Berichte, dass bei den Angriffen auch Zivilist:innen "geschädigt" würden "informiert". Dennoch wird die Invasion fortgeführt. Offizielles Ziel sei es, die Hisbollah zu bekämpfen. Israelische Regierungsmitglieder äußerten in den letzten Wochen offen die Absicht, den Süden des Libanons dauerhaft zu annektieren und dabei wie in Gaza vorzugehen.
Seit Beginn der Invasion Anfang März sind laut dem libanesischen Gesundheitsministerium 2795 Menschen getötet worden. Am Dienstag sagte der deutsche Außenminister Wadephul (CDU) bei einem Treffen mit dem israelischen Außenminister, Deutschland und Israel stünden sich "näher als je zuvor".
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10 de mai. de 2026, 19:33
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MutmaĂźlicher Femizid
Getötete Frau auf Feldweg gefunden
In Bad Rappenau-Bonfeld, Landkreis Heilbronn, wurde am Donnerstag eine getötete Frau in einem Auto auf einem Feldweg gefunden.
Arbeiter hatten die tote Frau auf ihrem Arbeitsweg gefunden und berichten, die 39-Jährige sei mit Müll bedeckt gewesen.
In Regensburg nahm die Polizei wenige Stunden später den ehemaligen Partner der Frau als Tatverdächtigen fest. Der 41-jährige Mann steht im dringenden Verdacht, die Frau getötet zu haben. Nach seiner Festnahme wurde er dem Haftrichter vorgeführt und es wurde ein Haftbefehl wegen Totschlags gegen ihn erlassen.
Als Femizid wird die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Sie werden von Männern verübt, die damit oft patriarchale Besitzansprüche und Kontrollbedürfnisse über Frauen durchsetzen wollen. Femizide werden meistens von (früheren) romantischen bzw. sexuellen Partnern oder Familienmitgliedern verübt.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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Lokalwahlen in GroĂźbritannien: Schwere Niederlage fĂĽr Regierung
Bei den Lokalwahlen am Donnerstag hat die Regierung der sozialdemokratischen Labour-Partei von Premierminister Starmer schwere Verluste einstecken müssen. Insgesamt verlor sie über die Hälfte der Sitze in den Lokalvertretungen. Auch die zweite traditionelle große Partei, die konservativen Tories, verlor über ein Drittel ihrer Sitze.
GroĂźer Wahlgewinner ist die rechtsradikale Partei Reform UK. Die Partei, die als Nachfolgerin der Brexit-Partei UKIP gilt, konnte ĂĽber 1.400 Sitze in den Lokalvertretungen gewinnen. Auch die linken Greens konnten ihr Ergebnis deutlich verbessern.
Das Ergebnis könnte nun auch Folgen für Premierminister Starmer haben. Unter seiner Regierung sind die Umfragewerte von Labour von über 40 auf aktuell etwa 17 % kollabiert. Kritiker:innen werfen ihm vor, mit seinem Rechtskurs vor allem den Aufstieg von Reform UK vorangetrieben zu haben. Bislang schloss er seinen Rücktritt noch aus.
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10 de mai. de 2026, 19:33
Mann erdrosselte Partnerin
In Lachendorf, Landkreis Celle, hat am Mittwochnachmittag ein Mann mutmaßlich seine Partnerin getötet.
Laut Polizei habe der 74-Jährige nach der Tat einem Freund anvertraut, die 68-Jährige erdrosselt zu haben. Sein Freund meldete daraufhin die Tat bei der Polizei. Kurze Zeit später stellte sich der Mann. Die Polizei fand die tote Frau in der Wohnung des Mannes. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt.
Es habe in der Vergangenheit laut Nachbar:innen öfter lautstarke Auseinandersetzungen zwischen dem Pärchen gegeben. Auch dem Femizid am Mittwoch soll ein Streit vorangegangen sein.
Als Femizid wird die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Sie werden von Männern verübt, die damit oft patriarchale Besitzansprüche und Kontrollbedürfnisse über Frauen durchsetzen wollen. Femizide werden meistens von (früheren) romantischen bzw. sexuellen Partnern oder Familienmitgliedern verübt.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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Merz-Regierung plant 73-Stunden-Woche
Arbeitsministerin Bas (SPD) hat die Pläne der Merz-Regierung bekräftigt, den 8-Stunden-Tag abzuschaffen. Ein entsprechender Gesetzentwurf „wird im Juni kommen“, https://www.fr.de/verbraucher/merz-regierung-kippt-acht-stunden-tag-experten-warnen-vor-drohender-73-stunden-woche-zr-94296786.html die SPD-Politikerin am Mittwoch mit.
Aufgeweicht werden soll das Arbeitszeitgesetz durch die Hintertür: mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Diese könnte 73,5 Stunden betragen, womit eine Arbeitszeit von 12 Stunden und 15 Minuten pro Tag zulässig wird. Dabei sind die gesetzlichen 45 Minuten Pause bereits abgezogen. Ausgenommen ist nach EU-Recht ein wöchentlicher Ruhetag.
Gegenüber der SZ https://www.sueddeutsche.de/politik/fahimi-dgb-arbeitszeitgesetz-rente-gesundheitssystem-gewerkschaften-li.3473257?reduced=true die DGB-Chefin Fahimi die Befürchtung, dass Arbeiter:innen kaum Möglichkeiten hätten, „sich einer Arbeitsanweisung von bis zu 13 Stunden zu widersetzen“. Der Vorsitzende der NGG https://www.dgb.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/arbeitszeit-8-stunden-sind-genug/ in der „Ausweitung der Arbeitszeit einen Brandbeschleuniger für gesundheitliche Probleme und Fachkräfteschwund“.
Der 8-Stunden-Tag war Anfang des 20. Jahrhunderts von der Arbeiterbewegung über Jahrzehnte erkämpft worden.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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Vor 81 Jahren: Tag der Befreiung
Am 8. Mai 1945 kapitulierte die Wehrmacht und damit der deutsche Nationalsozialismus. Nach sechs Jahren des Kriegs und 80 Millionen Toten, nach Jahren der faschistischen Unterdrückung, der Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen und des Terrors endete damit der Zweite Weltkrieg in Europa.
Von 20 Millionen toten Soldat:innen in den Reihen der Alliierten gehörten rund 13 Millionen der Sowjetunion an, die mit 27 Millionen Opfern am meisten unter dem Krieg des deutschen Faschismus litt.
Nach dem Krieg dauerte es Jahrzehnte, bis der 8. Mai in der BRD als Tag der Befreiung anerkannt wurde. Bis heute wird das Gedenken immer wieder eingeschränkt. In Berlin war dieses Jahr zum vierten Mal in Folge an den Ehrenmählern der sowjetischen Befreier das Zeigen der sowjetischen Fahne und anderer Symbole unter einem massiven Polizeiaufgebot verboten.
Der Tag der Befreiung ist nicht nur ein Tag des Erinnerns, sondern auch ein Symbol fĂĽr den Kampf gegen den Faschismus und gegen Krieg.
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10 de mai. de 2026, 19:33
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45.000 streiken gegen Wehrpflicht
Am Freitag haben sich bundesweit 45.000 Schüler:innen am bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht beteiligt. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg! Nie wieder Wehrpflicht“, forderten sie am „Tag der Befreiung“ in 150 Städten die Rücknahme des „Wehrdienstmodernisierungsgesetzes“ und einen Stopp für Bundeswehrwerbung an Schulen.
Laut den Organisator:innen ist es erneut zu Einsperrungen und Attestpflichten in Schulen gekommen. Abermals sei auch die Polizei durch Einschüchterungen aufgefallen. So wurden unter anderem wegen des Slogans „Merz, leck Eier!“ Personenkontrollen durchgeführt. In Berlin soll es zu fünf kurzzeitigen Festnahmen gekommen sein.
Die Organisator:innen verurteilen die Einschüchterungen als „Angriff auf unsere Meinungs- und Versammlungsfreiheit“. Schon im Vorfeld des Schulstreiks hätten der Verfassungsschutz und das Bundeskriminalamt versucht, Einfluss auf Schüler:innen zu nehmen. Weitere Aktionen sind rund um den sog. „Veteranentag“ Mitte Juni angekündigt.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Vor 89 Jahren: Antonio Gramsci stirbt an den Folgen seiner Haft
Heute vor 89 Jahren starb der italienische Revolutionär, Schriftsteller, Journalist und Philosoph Antonio Gramsci an den Folgen der Haft im faschistischen Italien. Er nahm eine Vorreiterrolle in der Turiner Rätebewegung ein und begleitete sie journalistisch in der von ihm mitgegründeten Wochenzeitung "L'Ordine Nuovo".
1921 war er Mitbegründer der Partito Comunista Italiano (PCI) und bis 1927 ihr Vorsitzender. 1926 wurde er, trotz parlamentarischer Immunität, von den italienischen Faschisten inhaftiert. Der Staatsanwalt sagte während des Prozesses: "Für die nächsten 20 Jahre müssen wir verhindern, dass dieses Gehirn funktioniert."
Während seiner Haft schrieb er knapp 3.000 Seiten theoretische Notizen zu Fragen der Kultur, Macht und Hegemonie. Besonders seine Schriften zur Macht über die Köpfe der Menschen bei der Aufrechterhaltung oder dem Umsturz der bestehenden Verhältnisse, bilden heute grundlegende Werke der politischen Theorie.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Heute vor 40 Jahren: Nuklearkatastrophe von Tschernobyl
Am frühen Morgen des 26. April 1986 kam es in dem Atomkraftwerk in Tschernobyl in der heutigen Ukraine zu einer Kernschmelze und zur Explosion eines der Reaktorblöcke. Der Unfall ist bis heute der größte nukleare Unfall der Geschichte.
Im Zuge einer routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung stieg die Leistung des Reaktorblocks 4 schlagartig an. Bei der entstehenden Explosion wurde dieser weitgehend zerstört und große Mengen radioaktives Material gelangten in die Atmosphäre.
Erst Stunden später wurde durch das Reaktorpersonal die Zerstörung gemeldet. Die Evakuierung von Zehntausenden Bewohnern der nahegelegenen Stadt Pripyat startete erst am Folgetag.
Bis heute ist ein über 2600 km² großes Gebiet um den Reaktor unbewohnbar. Hunderttausende Menschen wurden in den Folgejahren umgesiedelt. Dutzende Menschen starben unmittelbar bei der Katastrophe. Die Zahl derer, die an Spätfolgen starben, wird auf bis zu mehrere Zehntausend geschätzt.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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US-Militärübung auf den Philippinen gestartet
Am Montag hat auf den Philippinen die bislang größte Militärübung mit den USA begonnen. Die Übung „Balikatan“ richtete sich offen gegen China und soll noch bis zum 8. Mai andauern.
An der Ăśbung beteiligen sich insgesamt ĂĽber 17.000 Soldaten, davon 10.000 aus den USA. Zudem haben noch Japan, Australien, Neuseeland, Kanada und Frankreich Truppen fĂĽr die Ăśbung entsendet. Die Ăśbung umfasst Luftoperationen, scharfes SchieĂźen und die Probe eines Angriffs auf See.
Die Militärübung verschärft den Wettlauf und die Spannungen zwischen den USA und China weiter. Ein Teil der Übung findet keine 200 km von Taiwan entfernt, in der Bashi-Straße statt. Zudem soll im Zuge der Übung auch das US-Raketensystem „Typhon“ eingesetzt werden, das Marschflugkörper abfeuern kann, die das Festland von China erreichen könnten.
Am Montag gingen in der Hauptstadt der Philippinen, Manila, mehrere Dutzend Menschen auf die StraĂźe, um gegen die Ăśbung zu demonstrieren.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Schwere Kämpfe in Mali
Seit gestern halten in Mali die seit Jahren schwersten Kämpfe an. Aus mehreren Städten wurden koordinierte Angriffe gemeldet. Zu den Angriffen bekannten sich die Befreiungsfront von Azawad (FLA) sowie der regionale Al-Kaida-Ableger JNIM. Am Abend erklärten sie die Kontrolle über die Stadt Kidal, sowie über Teile der Großstadt Gao im Norden des Landes.
Die Regierung hingegen erklärte, die Situation sei "unter Kontrolle". In mehreren Medien berichten Augenzeug:innen allerdings weiter von Gefechten, darunter auch in der Hauptstadt Bamako, die im Süden des Landes liegt. Dort soll es auch zu Angriffen auf Wohnhäuser von Regierungsmitgliedern gekommen sein.
Der Konflikt zwischen den Zentralregierungen Malis und Rebellen flammt seit Jahrzehnten immer wieder auf, gerade an der Frage der Unabhängigkeit des von Tuareg geprägten Nordens. Seit einem Militärputsch 2021 hat sich das Land zudem von westlichem Einfluss entfernt und mehrere Militärmissionen von EU-Ländern beendet.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Bundesregierung beschlieĂźt Vorratsdatenspeicherung
Die Bundesregierung aus CDU und SPD hat erneut einen Gesetzentwurf zur anlasslosen Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Das Gesetz wird aller Voraussicht nach in kommender Zeit vom Bundestag beschlossen werden.
Die Vorratsdatenspeicherung sieht die anlasslose Speicherung von IP-Adressen für drei Monate vor, damit Behörden, wie die Polizei, aber auch Geheimdienste, das Finanzamt oder der Zoll auf diese zugreifen können. Eine richterliche Entscheidung oder eine besondere Schwere der Straftat, zu der ermittelt wird, sind dafür nicht notwendig. Neben Internetanbietern müssen aber auch E-Mail-Anbieter und Messenger Verkehrsdaten speichern und bei Anfrage weitergeben.
Zwei vorherige Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung aus den Jahren 2007 und 2015 wurden vom Bundesverfassungsgericht gekippt. Grund war unter anderem die Unverhältnismäßigkeit einer solchen anlasslosen flächendeckenden Überwachung. Auch diesmal kündigen Datenschützer:innen rechtlichen Widerstand an.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Vor 81 Jahren: Befreiung Italiens vom Nationalsozialismus
Am 25. April 1945 befreiten italienische Partisanen die Großstädte Mailand und Genua im Norden Italiens von der nationalsozialistischen Wehrmacht und beendeten damit die Besatzung durch Nazideutschland. Das Nationale Befreiungskomitee Norditaliens (CLN) hatte im Vorfeld zum bewaffneten Widerstand aufgerufen. Arbeiter:innen organisierten einen Generalstreik.
In Genua mussten die Nazis trotz ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit kapitulieren. 5.000 Partisan:innen kämpften gegen 10.000 Soldaten der Wehrmacht. Die Partisan:innen waren ein Zusammenschluss verschiedener Widerstandsgruppen. Sie versteckten sich über Jahre in den Bergen und schwächten die Nazis mit Aufständen und Sabotage, indem sie etwa Kommunikations- und Transportwege beschädigten.
Der 25. April ging als "Tag der Befreiung" als nationaler Feiertag in die italienische Geschichte ein. Der Diktator Mussolini wurde zwei Tage später gefasst, die Deutschen kapitulierten in Norditalien am 2. Mai.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Leugnung des Existenzrechts Israels soll unter Strafe gestellt werden
Die schwarz-rote hessische Landesregierung will am 8. Mai eine https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/hessen-israel-leugnung im Bundesrat vorlegen, nach der die Leugnung des Existenzrechts Israels strafbar werden soll. Bis jetzt gibt es ein solches Verbot für keinen anderen Staat.
Laut dem Ministerpräsidenten Rhein (CDU) könnte die Strafe von einer Geldstrafe bis hin zu fünf Jahren Gefängnis reichen. Als Beispiel für die Leugnung des Existenzrechts nannte Rhein das Zeigen von Landkarten, auf denen der Staat Israel durchgestrichen ist.
Was genau unter das Verbot fallen wĂĽrde, ist noch unklar. Allerdings geht es der hessischen Landesregierung dabei auch um Parolen wie "From the river to the Sea, Palestine Will Be Free". Um diese gibt es seit Jahren heftige https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/lg-berlin-from-river-to-sea-staatsschutz-hamas-bgh.
Schon letztes Jahr ist ein neues Gesetz zur in Kraft getreten. Seitdem mĂĽssen Antragsteller:innen das Existenzrecht Israels anerkennen.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Vor 111 Jahren: Genozid an den Armenier:innen
Am 24. April 1915 begann mit der Verhaftung und Deportation hunderter armenischer Intellektueller in Istanbul die systematische Verfolgung der bis zu zwei Millionen Armenier:innen im Staatsgebiet des Osmanischen Reiches. Bis dahin stellten diese gerade im Osten des Landes einen Großteil der Bevölkerung dar.
Unter der Jungtürkischen Bewegung war im Osmanischen Reich eine ultranationalistische Strömung an die Macht gekommen, die einen homogenen Nationalstaat nach europäischem Vorbild anstrebte. Schon zuvor waren von 1894 bis 1896 bei Massakern bis zu 300.000 Armenier:innen ermordet worden.
In Todesmärschen, Deportationen und Massakern fielen dem Genozid 1915–16 insgesamt knapp 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Das Osmanische Reich erhielt dabei auch politische, logistische und militärische Unterstützung aus Deutschland.
Heute leben im Staatsgebiet der TĂĽrkei nur noch wenige zehntausend Armenier:innen. Die TĂĽrkei erkennt den Genozid bis heute nicht an.
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Athen: Anarchistin zu 19 Jahren Haft verurteilt
In Athen wurden zwei Anarchistinnen im Zusammenhang mit dem Ambelokipi-Fall zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Im Oktober 2024 war es in einem Appartement im Stadtteil Ambelokipi zu einer versehentlichen Explosion eines Sprengsatzes gekommen, bei der der Anarchist Kyriakos Xymitiris starb. Seine Partnerin Marianna M. wurde bei der Explosion schwer verletzt.
In der Folge wurden Marianna M. und drei weitere Anarchist:innen, darunter https://www.nd-aktuell.de/artikel/1186913.griechenland-anarchist-nikos-romanos-radikal-dagegen.html verhaftet und mit dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation, der Herstellung und Besitz von explosiven Materialien und Waffen angeklagt.
Nun wurden Nikos Romanos, Dimitris P. und Argyrios K. aufgrund "ernsthafter Zweifel an ihrer Involvierung" nach 17 Monaten in Haft freigesprochen. Marianna M. wurde hingegen zu 19, Dimitra Z. zu acht Jahren Haft verurteilt. In ihrem letzten Wort kritisierte Marianna den Vorwurf der terroristischen Organisation als unhaltbar und das Urteil als "vorbestimmt".
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28 de abr. de 2026, 06:24
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Siedler ermorden zwei Palästinenser bei einem Angriff auf eine Schule
Am Dienstagnachmittag haben israelische Siedler an der Schule von Al-Mughayyir, nahe Ramallah, zwei Palästinenser https://imemc.org/article/colonizers-attack-a-school-near-ramallah-kill-2-palestinians/ und vier weitere verletzt. Darunter ein 13 Jahre alter Schüler, dessen Vater ebenfalls bei einem Überfall von Siedlern auf das Dorf im Jahr 2019 ermordet worden war.
Lokalen Medien zufolge habe das israelische Militär zusammen mit Polizeikräften den Eingang des Dorfes blockiert und die Siedler während des Angriffes geschützt. Immer wieder gibt es Berichte, wie das israelische Militär illegale Siedler schützt. Diese können unter weitgehender Straffreiheit handeln.
Seit dem Beginn des Krieges in Gaza wurden bislang über 1.000 Palästinenser von Siedlern oder den israelischen Besatzungskräften im Westjordanland https://www.goodshepherdcollective.org/data/wb_deaths_and_injuries. Ende März hat die israelische Regierung ein Gesetz verabschiedet, welches die Todesstrafe gegen Palästinenser legalisiert und die Tötung von Palästinensern unter Straffreiheit formalisiert.
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13 de abr. de 2026, 18:37
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Opposition gewinnt Parlamentswahl in Ungarn
Die bisherige Oppositionspartei Tisza hat die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Sie erhielt nach Auszählung fast aller Stimmen 53,1 %, die bisherige Regierungspartei von Viktor Orbán, Fidesz, kommt auf 38,4 %. Aufgrund von Besonderheiten im ungarischen Wahlgesetz, kann Tisza mit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament rechnen.
Orbán erkannte seine Niederlage an. Mit der Zweidrittelmehrheit könnte Tisza einige der Reformen der Fideszregierung wieder rückgängig machen. Der Tisza-Spitzenkandidat Magyar erklärte, die Vorgängerregierung für ihre Korruption zur Verantwortung zu ziehen. Er selbst war bis 2024 Mitglied von Fidesz und hatte von hohen Staatspositionen profitiert.
Inhaltlicher zwischen Tisza und Fidesz ist deren außenpolitische Ausrichtung. Fidesz hatte sich immer wieder gegen Pläne der EU gestellt, während Magyar mit seiner Tisza-Partei bereits im Eu-Parlament in der konservativen EVP-Fraktion mit CDU und CSU zusammenarbeitet.
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JugendInfo
13 de abr. de 2026, 18:37
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Heute vor 93 Jahren: Maya-Rebellion in Dzulá
Am 13. April 1933 kam es in Dzulá im heutigen Bundesstaat Quintana Roo zum letzten Aufstand der Indigenen der Maya in einem Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die mexikanische Armee. Der Kampf der indigenen Maya-Bevölkerung im heutigen Mexiko zählt zu den längsten antikolonialen Widerstandskämpfen Amerikas.
Die Militärkampagne gegen die Maya stĂĽtzte sich vor allem auf militarisierte Eisenbahnprojekte, die dem Diktator Porfirio DĂaz den Weg durch den Wald bahnten und das gerodete Holz fĂĽr den Export an die KĂĽste transportieren konnten.
Heute sehen einige Maya-Kollektive und -Organisationen das laufende Megaprojekt des „Tren-Maya“ als Fortführung dieser Ausbeutung. Zum Jahrestag soll ein ausführlicher Bericht über die Auswirkungen des „ https://deutsch.anf-news.com/weltweit/angekundigter-ausbau-des-tren-maya-und-des-interozeanischen-korridors-47702“ präsentiert werden, der Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung belegt. Auch deutsche Unternehmen hatten sich am Projekt beteiligt.
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JugendInfo
13 de abr. de 2026, 18:37
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US-Kriegsminister entlässt Generäle
Vor ein paar Tagen hat der Kriegsminister der USA, Pete Hegseth, den Stabschef des Heeres und zwei weitere ranghohe Militärs entlassen. Es wird spekuliert, dass die Entlassungen unter anderem mit der gescheiterten Bodenoperation im Iran zusammenhängen solle.
In seiner Amtszeit hat Hegseth seit 2025 mindestens 12 Generäle entlassen. Besonders auffällig ist, dass er neben den vielen Entlassungen auch aktiv Beförderungen https://www.focus.de/politik/ausland/bericht-hegseth-streicht-schwarze-und-frauen-von-befoerderungsliste_9f1bcd15-3533-41b6-83a7-dd29c956c537.html. Zuletzt blockierte er vier Beförderungen von Armeeoffizieren zu Generälen. Darunter waren zwei Frauen und zwei Schwarze.
Im Mai 2025 hat Hegseth die Umsetzung der verschärften Anti-Trans-Gesetze vorangebracht, und Transpersonen aus den Streitkräften entlassen. Neben seiner Transfeindlichkeit fällt Hegseth auch mit Frauenhass auf. Anfang des Jahres ließ der Abtreibungsgegner die Leistung von Frauen im Einsatz prüfen. Damit wolle er zurück zur „männlichen Kriegskultur“ und sicherstellen, dass alle den Standard einhalten.