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Heute vor 26 Jahren: Ermordung von Enver Şimşek durch NSU
Am 9. September 2000 ermordete der sogenannte "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) den https://www1.wdr.de/politik/25-jahre-nsu-morde-100.html in Nürnberg. Es war der Beginn einer langen Mordserie der rechten Terrorgruppe.
Şimşek kam 1985 aus der Türkei nach Deutschland und machte sich als Blumenhändler selbstständig. Am Mittag des 9. Septembers gaben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt acht Schüsse auf den damals 38-Jährigen an seinem mobilen Blütenstand ab. Erst Stunden später wurde Simsek schwer verletzt gefunden. Er verstarb zwei Tage später im Krankenhaus.
Seine Angehörigen vermuteten schnell ein rassistisches Motiv. Die Polizei ermittelte allerdings jahrelang im Bereich der organisierten Kriminalität und verdächtigte ihn als Drogenkurier. Zudem wurde gegen die Familie ermittelt und versucht, die Familienmitglieder gegeneinander auszuspielen.
Erst mit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und dem Bekenntnis zu den Morden wurde der Stigmatisierung ein Riegel vorgeschoben.
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9 de set. de 2026, 22:37
Netanyahu wusste von Angriffen am 7. Oktober
Einer neuen Veröffentlichung zufolge wurde Israels Premierminister Benjamin Netanyahu über eine Woche vor dem 7. Oktober vor dem Hamas-geführten Angriff https://x.com/shlomieldar/status/2096855195745447979.
Die Warnung sei von Mohammed bin Zayed al-Nahyan, dem Herrscher Abu Dhabis und Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, gekommen. Dieser hätte Netanyahu mitgeteilt, die Hamas plane eine große Aktion gegen Israel, die zu Blutvergießen führen würde und die ganze Region destabilisieren könne. Dasselbe habe er auch der CIA berichtet.
Netanyahu habe laut eines Beraters Bin Zayeds „relativ gelassen reagiert“. Weder die Geheimdienste, noch die IDF sollen anschließend informiert worden sein. Bereits 2023 berichtete die New York Times, dass die IDF mehr als ein Jahr vor dem 7. Oktober die Angriffspläne der Hamas kannte. Damals war unklar geblieben, ob Netanyahu informiert wurde.
Die Angriffe des 7. Oktobers 2023 wurden von der israelischen Regierung als Legitimation für den Genozid in Gaza genutzt.
Kanzleramt schleuste Agent in Eichmann-Prozess
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat offenbar in Absprache mit dem Kanzleramt einen Agenten in den Eichmann-Prozess 1961 in Jerusalem geschleust. Dieser beeinflusste als Assistent der Eichmann-Verteidigung den Prozess im Sinne der Bundesregierung.
Geschützt werden sollte mit dieser Operation „Gleisdreieck“ Konrad Adenauers wichtigster Berater und Leiter des CDU‑geführten Kanzleramts, Hans Globke, sowie weitere Nazi-Größen. Globke hatte bereits vor der Machtübergabe an die Nationalsozialisten damit begonnen, die juristischen und administrativen Grundlagen für den Holocaust zu schaffen und an den „Nürnberger Gesetzen“ mitgeschrieben, die zur Grundlage der Judenvernichtung wurden.
Der Agent Dieter Wechtenbruch, Deckname „Laqueur“, verhinderte, dass Eichmann in seinem Schlusswort Globke als Mitverantwortlichen benannte. Globke konnte seine politische Karriere an der Seite Adenauers ungehindert fortsetzen.
Der Eichmann-Prozess gilt als wichtiger Bezugspunkt für die Erzählung der deutschen „Vergangenheitsbewältigung“. Bislang blockte der BND zahlreiche Anfragen zu dem Prozess ab. Mitunter mit der Begründung, dies würde „das Wohl der Bundesrepublik“ gefährden.
Erst nach dem Tod vom Wechtenbruch im Jahr 2025 und mit der Forschung des Historikers Klaus-Dietmar Henke kam die Manipulation nun ans Licht.
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9 de set. de 2026, 22:37
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Internetkollektiv Autistici/Inventati beendet Dienste
Nachdem die US-Regierung am 26. August auch Autistici/Inventati (A/I) als "gobale Terroreinheit" einstufte, https://keepitfree.ai/announcements/a/i-shuts-down-stay-human/ das Technikkollektiv gestern die Einstellung aller Online-Dienste. Schon 2025 wurde der obskure Oberbegriff "Antifa" zur terroristischen Gefahr in den USA erklärt.
Seit 25 Jahren stellt A/I kostenlose IT-Infrastruktur für linke Gruppen und Personen bereit: verschlüsselte Mail-Accounts, Chats, Blogs, Webseiten – dazu zählt auch die Plattform NoBlogs.
A/I befürchtet rechtliche und finanzielle Konsequenzen für Nutzer:innen, lädt Anleitungen hoch, wie sich anonyme Daten sichern lassen, und reagiert so auf die weitgreifenden US‑Sanktionen: Mehrere Domains wurden gesperrt, ebenso wie PayPal und eine italienische Bank, die die Konten des spendenfinanzierten Projekts kündigten.
Vor kurzem hatte die Rote Hilfe gegen eine Kündigung der Sparkasse im Rechtsstreit .
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9 de set. de 2026, 22:37
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VW-Werk produziert zukünftig Rüstungsgüter
Gestern hat das VW-Werk in Osnabrück bekannt gegeben, zukünftig auf Rüstungsproduktion https://www.jungewelt.de/artikel/529377.autos-zu-raketen.html. Der Standort soll in „Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen“ umbenannt werden und bereits ab nächstem Jahr mit der neuen Produktion beginnen.
Der Standort wird in dem Zuge aus dem VW-Konzern ausgegliedert und an das Land Niedersachsen und den israelischen Finanzinvestor Aurelius Capital verkauft werden. Diese wollen gemeinsam mit dem israelischen Rüstungskonzern Rafael Komponenten für Luftverteidigungssysteme herstellen. Rafael stellt maßgeblich den israelischen Iron Dome her.
Der Rafael-Chef Joav Tourgeman erklärte zudem, dass die Technologie zukünftig insbesondere auch in Deutschland und Europa eingesetzt werden soll.
Die Neuorientierung des Automobilkonzerns ist Ausdruck der seit längerem kriselnden Automobilindustrie in Deutschland. Zudem stellte der VW-Konzern auch für vier weitere Standorte „intelligente Lösungen“ in Aussicht.
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9 de set. de 2026, 22:37
Angriff auf Hausprojekt in Suhl
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es zu einem Angriff auf das Hausprojekt „AK40“ in Suhl, im Süden Thüringens, https://www.instagram.com/p/Dc5oQ-eDoZD. Unbekannte verschafften sich gezielt Zugang zum Grundstück und zerstörten mehrere Scheiben des Hauses, wodurch ein Schaden in https://www.paypal.com/paypalme/ak40suhl entstand.
Die Betroffenen gehen von einer politisch rechts motivierten Tat aus. Damit würde sie sich in eine Welle von Angriffen gegen antifaschistische Hausprojekte einreihen. Darunter am vorherigen Wochenende das Nachbarschaftszentrum „Kahrola“ in der Kleinstadt Kahla, ebenfalls Thüringen.
Im Vorjahr war es während des ersten CSD in Suhl zu Übergriffen durch Neonazis gekommen. Aus einer Anfrage der Linkspartei im Thüringer Landtag geht hervor, dass von den Behörden für das letzte Jahr 16 „rechtsextremistische Aktivitäten“ in der Stadt Suhl dokumentiert worden sind, die in Verbindung mit der AfD oder dem Dritten Weg stehen.
Vor 83 Jahren: Antifaschistischer Widerstand in Piombino
Mit den Kämpfen um Piombino hat vor 83 Jahren in Italien der bewaffnete Partisanenkampf seinen Ursprung. Sie gilt als Geburtsstunde der " https://resistenza.de/la-resistenza-der-widerstand-in-italien/#more-117", aus der ein großer Teil des militärischen Widerstands gegen die NS-Besatzung aufgebaut wurde.
Im Sommer 1943 wendete sich das Blatt in Italien: Truppen kapitulierten, in nördlichen Fabriken wurde gestreikt, Mussolini wurde abgesetzt und eine Militärregierung eingesetzt, die einen Waffenstillstand mit den Alliierten aushandelte.
Als Reaktion wollte die Wehrmacht unter anderem die Region Livorno, zwischen Pisa und Rom, besetzen. Am 8. September 1943 tauchten im Hafen von Piombino deutsche Schiffe auf. Die Bevölkerung demonstrierte und drohte mit einem Aufstand. Von selbstverwalteten Hafenbatterien beschossen, wurden die Deutschen immer wieder zum Rückzug gezwungen. Widerstandsgruppen erbeuteten bei Feuergefechten zahlreiche Waffen der Deutschen und nahmen 400 Gefangene.
Erst der Befehl des italienischen Generals De Vecchi, die Kämpfe einzustellen, erlaubte es der Wehrmacht, die Stadt zu besetzen. Arbeiter:innen und Deserteure zogen sich in die Gebirge zurück und gründeten Befreiungskomitees.
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9 de set. de 2026, 22:37
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Schüsse aus Luftgewehr auf Protest gegen AfD
Am Montagabend wurde in Halle mit einem Luftgewehr oder einer Softair-Waffe auf eine Demonstration gegen die AfD https://perspektive-online.net/2026/09/verletzter-nach-schuessen-auf-antifaschistische-demonstration-in-halle-saale/. Den Veranstaltern zufolge ist dabei, während der Abschlusskundgebung auf dem August-Bebel-Platz, eine Person durch einen Streifschuss unterhalb des Auges leicht verletzt worden.
An der Demonstration hatten etwa 900 Personen teilgenommen. Neben scharfer Kritik an der AfD https://dubisthalle.de/mit-bannern-gegen-sozialabbau-und-aufruestung-grossdemonstration-linker-gruppen-in-halle-endet-mit-schuessen/ die aufrufenden Organisatoren, dass sich mit jeder der möglichen Regierungskoalitionen für Sachsen-Anhalt die Lebensqualität „zunehmend verschlechtern“ und die Militarisierung vorangetrieben werde.
Bereits im Vorjahr sind am gleichen Ort sieben Teilnehmende einer Fahrrad-Demonstration von Metall- und Kunststoffkugeln getroffen worden. Wenige Wochen zuvor hatte es Gäste eines ansässigen Cafés sowie 2022 Mitarbeitende des Ordnungsamts getroffen. Dabei war ebenfalls aus Luftdruck- oder Softairwaffen geschossen worden.
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9 de set. de 2026, 22:37
Polizeikritischer Journalist von Wahlberichterstattung ausgeschlossen
Der freie Journalist Mohamed Amjahid wurde am Wahlabend in Sachsen-Anhalt von der Berichterstattung https://www.spiegel.de/panorama/sachsen-anhalt-landtag-verweigert-journalist-mohamed-amjahid-die-akkreditierung-am-wahlabend-a-3be2a54a-e43d-4ed0-af5a-c6c784d7c9bb. Der Landtag hatte ihm die Akkreditierung verweigert.
Als Begründung zieht der Landtag "sicherheitsrelevante Bedenken" der Polizei heran. „Auf Grundlage der bisherigen Prüfung“ würde ihm der Zutritt zur eigens errichteten Medienhalle verwehrt werden, dort versammelten sich rund 500 Journalist:innen. Um doch noch zugelassen zu werden, solle er sich einer "erweiterten Prüfung" unterziehen. Dies lehnte er ab.
Auf Nachfrage der taz konnte der Landtag nicht https://taz.de/Pressefreiheit-in-Deutschland/!6210440/, welche "sicherheitsrelevanten" Informationen vorlägen. Amjahid, selbst für die taz tätig, schreibt schwerpunktmäßig zum Thema Polizeigewalt und Rassismus in den Sicherheitsbehörden. Ein Zusammenhang mit dem Ausschluss liegt nahe. Der Verdi-Landesverband https://x.com/ver_dju_sat/status/2095839692411244936 einen eklatanten Eingriff in die Pressefreiheit und betont, keine vergleichbaren Fälle zu kennen.
Deportationspläne für Gaza konkretisieren sich
Der israelische „Sicherheitsminister“ Ben-Gvir hat am Donnerstag bei einem Fernsehauftritt die https://www.jungewelt.de/artikel/529227.krieg-gegen-palästinenser-auch-ben-gvir-will-vertreiben.html?sstr=gaza für die Menschen im Gazastreifen konkretisiert.
Laut der Times of Israel sei vorgesehen, im ersten Jahr 250.000 Menschen aus dem Küstenstreifen zu vertreiben und innerhalb der nächsten sieben Jahre 1,86 Millionen weitere Palästinenser:innen. Dies entspricht nahezu der gesamten Bevölkerung des Gazastreifens. Ben-Gvir nennt den Plan „Rückzug 710“, eine Anspielung auf den Angriff palästinensischer Gruppen gegen Israel am 7. Oktober 2023.
Zudem forderte Ben-Gvir die Einrichtung eines mit 17 Milliarden Euro ausgestatteten „Auswanderungsministeriums“ und betonte: „Statt jetzt von Friedensillusionen zu träumen, brauchen wir Maßnahmen zur Auswanderung.“
In einem von Ben-Gvir veröffentlichten KI‑generierten Video ist zu sehen, wie Palästinenser auf einem Fließband in ein Gefängnis befördert werden.
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25 de ago. de 2026, 18:45
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DAX-Konzerne verzeichnen Rekordgewinne
Die DAX-Konzerne haben von April bis Juli dieses Jahres erneut Rekordgeschäfte https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/dax-konzerne-quartalszahlen-gewinne-jobabbau-deutschland. Die 40 größten deutschen Börsenkonzerne haben laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY den letzten Höchstwert von 2024 um 10% überschritten.
Die Gewinne beliefen sich im zweiten Quartal auf 52,6 Milliarden Euro, wobei Telekom alleine 7 Milliarden Euro verbuchen kann. Ihnen folgen Allianz, VW und Siemens mit Extraprofiten in Milliardenhöhe.
Den stärksten Gewinnanstieg können der Immobilienmonopolist Vonovia sowie der Chemiekonzern Bayer verzeichnen. Letzterer dürfte vor allem von den Preisanstiegen profitiert haben, die mit dem Iran-Krieg gerechtfertigt worden waren. Der Energiekonzern E. ON konnte während der Energiekrise im ersten Halbjahr einen Gewinn von 3,8 Milliarden Dollar verzeichnen. Die Studie hebt bei den Profiteuren außerdem die Rüstungsbranche hervor.
Gleichzeitig haben die führenden Börsenkonzerne gegenüber dem Vorjahr über 41.000 Stellen abgebaut.
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25 de ago. de 2026, 18:45
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Mann erschießt Frau während ihres Auszugs
Am Samstag hat im hessischen Melsungen ein Mann seine Ex-Frau bei ihrem Auszug erschossen. Wie Dezentrale https://t.me/PressestelleDez, stand ein Umzugswagen bereits vor der Tür der 75-Jährigen.
Ein 19-Jähriger hat wenige Tage zuvor im Kreis Oberhavel seine gleichaltrige Partnerin https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/08/toetungsdelikt-hohen-neuendorf-oberhavel-bergfelde-mordkommission.html. Kurz darauf hat sich der junge Mann mutmaßlich selbst getötet.
Diese Woche Mittwoch hat in Hepstedt ein 90-Jähriger seine 65-jährige Ehefrau https://www.tageblatt.de/Lokales/Schuesse-in-Hepstedt-Mann-toetet-Ehefrau-und-richtet-sich-selbst-764026.html und sich anschließend suizidiert. Im Schweizer Aargau ist am gleichen Tag eine 36-Jährige von ihrem Ehemann https://www.suedkurier.de/schweiz/femizid-in-birr-mann-soll-seine-frau-mit-messerstichen-getoetet-haben-114373447. Festgenommen wurde auch ein 33-jähriger Deutscher, der Ende Juli seine Partnerin während eines gemeinsamen Urlaubs https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/vermisste-29-jaehrige-aus-heilbronn-tot-in-schweden-aufgefunden-100.html.
Als Femizid wird die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Männer wollen damit patriarchale Besitzansprüche und Kontrollbedürfnisse durchsetzen. JugendInfo hat dieses Jahr bereits 71 solcher Tötungen gezählt, wobei nur öffentliche Fälle berücksichtigt wurden.
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25 de ago. de 2026, 18:45
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Schüsse auf 14-Jährigen: Familie weist Polizeidarstellung zurück
Die Münchner Polizei hat zu den Schüssen auf https://www.gofundme.com/f/spendenaufruf-fur-abdulkadir-o-und-seine-familie falsche Angaben gemacht. Nach Darstellung der Familie hatte der 14-Jährige in keiner Weise die Zivilpolizisten bedroht, sondern sie mit den Worten „Es ist eine Spielzeugwaffe! Nicht schießen!“ weggeworfen.
Trotzdem schossen die Beamten und fixierten den Schwerverletzten mit Schmerzgriffen. Erst nach Aufforderung des Rettungsdienstes seien Handschellen abgenommen worden.
Zu Videoaufnahmen, die diese Darstellung stützen könnten, hat die Polizei bisher keine Auskunft gegeben. Dafür hat sie sich unmittelbar zum Asylstatus des Minderjährigen geäußert.
Anrufe der Eltern an das dabei beschlagnahmte Handy des Schülers hatten die Beamten ignoriert, weswegen die Familie ihren Sohn zunächst suchen musste.
Gegen Abdülkadir wurden Ermittlungen eingeleitet, wobei der Polizeischütze als Zeuge geführt wird. Mittlerweile kursieren Bilder der „Softairwaffe“, die eine Plastikattrappe aus einem Discounter zeigen.
JugendInfo
25 de ago. de 2026, 18:45
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Deutsche Aktivistin in türkischer Haft vergewaltigt
Türkische Polizeibeamte haben sexualisierte Gewalt gegen Teilnehmerinnen einer politischen https://perspektive-online.net/2026/08/ich-wurde-von-einem-tuerkischen-beamten-vergewaltigt-aktivistin-macht-folter-in-abschiebehaft-oeffentlich/. Eine Aktivistin berichtet nun, während ihrer Inhaftierung vergewaltigt worden zu sein.
Die Delegation war im Januar auf Einladung der DEM-Partei in den Südosten der Türkei (Nordkurdistan) gereist – darunter zwei Journalistinnen von JugendInfo. Die 16-köpfige Gruppe war auf dem Weg zu einer Pressekonferenz in Mardin von der türkischen Militärpolizei festgenommen worden. Während der anschließenden Inhaftierung waren die Teilnehmenden körperlicher und psychischer Gewalt ausgesetzt.
Anlass der Delegation war der Großangriff der syrischen Übergangsregierung gegen die Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien Anfang des Jahres. Zunächst wurden kurdisch geprägte Stadtteile von Aleppo attackiert, bevor sich die Angriffe ausweiteten.
Am vergangenen Mittwoch kam es in mehreren Städten unter dem Motto „Eure Gewalt bricht uns nicht“ zu Protesten.
JugendInfo
25 de ago. de 2026, 18:45
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Ben-Gvir will täglich bis zu 40 Menschen in Gaza töten
Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Ben-Gvir, hat am vergangenen Sonntag die tägliche Tötung von 30 bis 40 Palästinenser:innen https://www.jungewelt.de/artikel/528250.selektive-empörung-sorge-um-israels-ansehen.html.
Konkret erklärte Ben-Gvir: „Ich denke, dass man gezielte Tötungen in Gaza ausführen sollte, jede Nacht 30, 40 (Menschen) entfernen.“ Zudem betonte er, dass er sich dabei nicht allein auf bewaffnete Palästinenser:innen beziehe, sondern dass es Menschen im Gazastreifen gäbe, die es nicht verdient hätten, zu leben, und auch keine Menschen seien.
Erst vergangenen Monat schlug Ben-Gvir vor, das Ketziot-Gefängnis in der Negev-Wüste von Krokodilen bewachen zu lassen. Die Idee geht auf ein Geflüchtetenlager in Florida zurück, das im Juli geschlossen wurde. Ein israelisches Gericht untersagte jedoch das Vorhaben.
Derweil halten die israelischen Angriffe in Gaza weiter an. Zuletzt wurden am Dienstag mindestens sechs Menschen bei einem Raketenschlag getötet.
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JugendInfo
25 de ago. de 2026, 18:45
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Erzwingungsstreik bei Kelvion
Seit über zwei Wochen befindet sich die volle Belegschaft des thüringischen Kelvion im Erzwingungsstreik. Der Produzent von Wärmetauschern will seine Produktion von Wilchwitz nach Westdeutschland https://www.igmetall.de/.imaging/focalpoint/1980x1320/dam/jcr:b13429df-c002-40be-b5c3-e145607fdb6c/2026-08-12+IGM+Kelvion-Streik-Ministerin+Schenk-ALLE.jpg.
Der beteiligten Gewerkschaft IG Metall zufolge ist die Standortschließung für die Belegschaft nicht nachvollziehbar, zumal das Werk profitabel sei. Streikleiter Tom Knedlhanz (IG Metall) kritisiert: „Die meinen, sie könnten die Maschinen mal eben nach Sarstedt herüberkarren und dann mit der halben Belegschaft doppelt so viel Gewinn machen.“ Tatsächlich soll im niedersächsischen Sarstedt 25% mehr Gehalt gezahlt werden.
Kelvion hat derweil mehrfach versucht, den Streik durch Leiharbeiter oder den heimlichen Abtransport von Maschinen zu umgehen.
Seit letztem Jahr gehört Kelvion dem Apollo Global Management. Neben Beteiligungen an Vonovia zur Steuerumgehung hält Apollo seit letztem Jahr ein Viertel am deutschen Stromnetz (ÜBN). Wie kürzlich bekannt wurde, hatte sich Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) kurz zuvor mit dem Apollo-Chef in New York .
JugendInfo
25 de ago. de 2026, 18:45
München: Polizei schießt auf 14-Jährigen
Am Dienstagabend hat die Polizei in Münchner Schwabing auf den 14-jährigen Abdülkadir O. https://www.instagram.com/p/DcN4uWQtj0f. Der kurdische Jugendliche war zu diesem Zeitpunkt mit seiner Freundin unterwegs. Bei dem Angriff wurde er schwer verletzt und befindet sich am Mittwoch weiterhin auf der Intensivstation.
Laut Polizeiangaben sei am Dienstag zunächst ein Notruf wegen einer offen getragenen Schusswaffe eingegangen. Zivile Einsatzkräfte hätten den mutmaßlichen Waffenträger angesprochen. Dieser habe sich daraufhin zu den Beamten mit der Waffe in der Hand umgedreht, woraufhin ein Polizist O. in den Oberkörper schoss. Von einem Entwaffnungsversuch beim Erstkontakt wird nicht berichtet.
Bei der Waffe handelte es sich um ein Softair-Spielzeug. In einer ersten Mitteilung hatte die Münchner Polizei den Jugendlichen zunächst als „etwa 20-jährigen Mann“ beschrieben, „der mutmaßlich eine Waffe in der Hand hielt“. Seine Eltern erfuhren erst durch Freunde von den schweren Verletzungen.
Venezuelas Goldreserven unter US-Kontrolle gestellt
Venezolanische Goldreserven sollen unter Kontrolle des US-Finanzministeriums https://venezuelanalysis.com/news/venezuelas-uk-held-gold-to-be-released-to-us-control-foreign-audits/. Bisher lagern die grob 4,3 Milliarden US-Dollar bei der Bank of England und waren wegen Sanktionen nur für die US-nahe Opposition Venezuelas zugänglich.
Die 31 Tonnen Gold sollen offiziellen Angaben zufolge für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben genutzt werden, zuvor allerdings „extern geprüft“ werden. Ein früherer Antrag unter der Maduro-Regierung, das Gold zur Stärkung des Gesundheitssystems zu nutzen, war abgelehnt worden. Weitere Milliarden sind derzeit vom Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgehalten.
Auch die Erlöse des Rohölverkaufs laufen über Konten der US-Regierung. Wie viel an die Bevölkerung Venezuelas fließt, ist derzeit unklar. Bekannt ist, dass die Kosten der Militäroperation zur Entführung Maduros davon bezahlt werden sollen.
Etwa gleichzeitig https://ultimasnoticias.com.ve/economia/presidenta-e-firma-acuerdos-para-produccion-y-exportacion-de-gas/, dass British Petroleum mit Partnern aus den VAE und Katar Erdgas vor der Küste Venezuelas suchen wird.
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25 de ago. de 2026, 18:45
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„Geheimpolizei“: Kritik an Geheimdienstreform
Die geplante Neuregelung für die deutschen Geheimdienste stößt auf breite Kritik. Vor einer neuen „Geheimpolizei“ warnt die innenpolitische Sprecherin der Linken. Die Reform sei „geschichtsvergessen“. Ablehnung kam auch aus den Reihen von AfD und FDP.
Laut Reporter ohne Grenzen https://netzpolitik.org/2026/geheimdienstreform-der-schutz-von-journalistinnen-wird-systematisch-abgebaut/ mit dem Gesetz der Schutz für Journalist:innen „systematisch abgebaut“. Dies beginne bereits bei der Frage, wer als solche gilt: Journalist:innen aus Ländern mit geringer Pressefreiheit will der BND nicht anerkennen und anlasslos überwachen dürfen. Darunter würden Medienschaffende aus China, Russland und der Türkei fallen.
Bisher hatten Verfassungsschutz und BND weitgehend ohne geregelte Rechtsgrundlage operiert. Nun sollen die Geheimdienste bereits wegen Bagatelldelikten wie dem Abreißen von Wahlplakaten festlegen dürfen, wer als „beobachtungsbedürftig“ gilt. Auch Hackingangriffe sowie der Einsatz „kinetischer Mittel“ wie Schusswaffen sollen mit der Reform .
JugendInfo
25 de ago. de 2026, 18:45
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Wirtschaftsministerin in Lieferketten-Lobby involviert
Wie Recherchen der Frankfurter Rundschau https://www.fr.de/politik/fossile-lobby-bringt-bundesregierung-auf-linie-94449380.html, folgt der Abbau des Lieferkettengesetzes (CSDDD) direkt dem Druck internationaler Konzerne. Kurz nach Beschluss des langjährig verhandelten CSDDD im Jahr 2024 war unter Führung von Teneo eine Lobbygruppe zusammengekommen, darunter US-Giganten wie ExxonMobile.
Ein als „Bürokratieabbau“ getarntes EU-Gesetzespaket entschärfte Anfang 2025 die Regulierungen. Der neue Bundeskanzler Merz (CDU) fordert kurz darauf das endgültige Aus. Im Herbst drohten die Energieminister von den USA und Katar, die Versorgung mit Flüssiggas (LNG) einzuschränken. Einen Monat später flog Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) nach Doha. Kurz darauf erhielt ihr Ministerium Formulierungsvorschläge von der Lobbygruppe zur Aufweichung des CSDDD.
Kurz vor der Abschwächung des CSDDD im Dezember 2025 wird über eine mündliche Klausel festgehalten, dass entgegen der Norm stärkere nationale Gesetze anhand der EU-Regelung abgeschwächt werden dürfen.
JugendInfo
25 de mai. de 2026, 16:07
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Serbien: Hunderttausende protestieren erneut gegen Regierung
In Serbien ist es am Wochenende erneut zu Massenprotesten gekommen. Am Samstag sollen sich lokalen Quellen zufolge in Belgrad 180.000 Menschen beteiligt haben. Am Abend kam es vereinzelt zu Angriffen durch die Polizei.
Wie schon seit Ende 2024 hatten Studierende zu den Demonstrationen aufgerufen. Sie fordern den Rücktritt der Regierung unter Präsident Vucic sowie vorgezogene Neuwahlen.
Im Vorlauf der Großdemo wurde der Zugverkehr in weiten Teilen Serbiens „bis auf Weiteres“ von den Behörden https://orf.at/stories/3431180/. Bereits bei früheren Protesten waren Anreisen zu Demonstrationen wegen „anonymer Bombendrohungen“ verhindert worden.
Auslöser der https://lowerclassmag.com/2025/03/19/die-menschen-haben-gesehen-dass-es-kein-ende-der-geschichte-gibt-interview-zu-den-aktuellen-protesten-in-serbien/ war der Einsturz eines Bahnhofsvordachs im nordserbischen Novi Sad im November 2024, bei dem 16 Menschen starben. Die vor allem von Student:innen organisierten Proteste machen die Korruption in der Regierung für den Baupfusch verantwortlich. Der Bahnhof war kurz vor dem Einsturz saniert worden.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Schule in NRW lässt Schüler:innen "Puff für alle" entwerfen
An einer Schule im nordrhein-westfälischen Kevelaer sollten Schüler:innen der 8. Klasse im Sexualkundeunterricht einen „Puff für alle“ entwerfen. Laut dem WDR und der Rheinischen Post, die den Arbeitsauftrag einsehen konnten, war darin von einem „Freudenhaus der sexuellen Lebenslust“ die Rede.
Eine Diskussion über Prostitution an sich war demnach nicht vorgesehen. Dies stieß wohl auch unter den Schüler:innen auf Diskussionen. Der WDR zitiert eine Schülerin mit den Worten: „Sexarbeit und Puffs existieren faktisch zum Nachteil von Frauen und wir müssen sie reflektieren und ihre Auswirkungen aufarbeiten, besonders in der Schule.“ Die Auseinandersetzung mit dem Thema gehöre, anders als die Sexualaufklärung an sich, nicht in den Biologie-, sondern in den Sozialwissenschaftsunterricht.
Laut einer Mitteilung der Schulleitung habe es im Nachgang Diskussionen mit Lehrern, Schüler:innen und Eltern gegeben. Die Aufgabe soll nicht wiederholt werden.
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25 de mai. de 2026, 16:07
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Gegenseitige Angriffe auf zivile Ziele in der Ukraine
In der Ukraine ist es in den letzten Tagen zu gegenseitigen Angriffen auf zivile Ziele gekommen. So hatte die ukrainische Armee am Freitag in der russisch besetzten Stadt Starobilsk nahe der Großstadt Luhansk Attacken durchgeführt. Dabei wurde unter anderem das Wohnheim der Universität getroffen. Lokalen Behörden zufolge sind dabei mindestens 18 Menschen getötet worden.
In der Nacht auf Sonntag kam es zudem zu Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Dabei wurden lokalen Behörden zufolge sowohl Drohnen als auch Raketen eingesetzt. Es habe bei dem Angriff auch Tote und Verletzte gegeben, genaue Zahlen wurden nicht genannt.
Der Krieg in der Ukraine befindet sich derzeit in einer Sackgasse. Zuletzt hatte es zum Tag des Sieges über den Faschismus rund um den 8. und 9. Mai eine brüchige Waffenruhe gegeben. Weitere Schritte waren danach aber ausgeblieben.
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25 de mai. de 2026, 16:07
Linke kündigt Protest gegen Sozialstaatsabbau an
Die Partei Die Linke hat ab dem 1. Juni Proteste gegen den Sozialstaatsabbau https://www.instagram.com/p/DYobx-vDPCB/?igsh=MTU3N3A2aWZoMGoxYg. Bereits am 8. Mai verkündete Die Linke den Beschluss des Bundesvorstandes.
Geplant ist laut Beschluss eine „Protestkaskade aus mehreren Stufen“. In der ersten Stufe sollen breite Bündnisse geschaffen werden. Die zweite Stufe soll im Juni mit Protest auf der Straße fortgesetzt werden. Diese sollen "ähnlich zu den Montagsdemos gegen die Agenda 2010" durchgeführt werden. Konkrete Kundgebungsorte und Uhrzeiten nannte die Partei bislang noch nicht.
Konkret richten sich die Proteste gegen den derzeitigen Abbau des Sozialstaats durch die geplanten Kürzungen in Rente und Gesundheit sowie die Ausweitung der täglichen Arbeitszeit. Die Parteivorsitzende, Schwerdtner, forderte unterdessen einen Deckel für Spritpreise sowie eine Milliardärsteuer.
Arbeitsrechte wie der 8-Stunden-Tag sind Ergebnisse der Arbeiter:innenbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts und wurden lange erkämpft.
Spahn will BAföG-Erhöhung streichen
Unionsfraktionsvorsitzender Jens Spahn hat angekündigt, staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, und BAföG vorerst https://www.spiegel.de/politik/deutschland/jens-spahn-spricht-sich-gegen-erhoehung-des-bafoegs-aus-a-bcce3e46-0969-4933-aae8-33605b5ea8ed erhöhen zu wollen.
Erst vor wenigen Wochen hatte die Union gemeinsam mit der SPD eigentlich eine BAföG-Reform beschlossen, die das Niveau in den kommenden Jahren auf Höhe der Grundsicherung anheben sollte. Akut sollte außerdem die Wohnkostenpauschale für Studierende von 380 auf 440 € im Monat angehoben werden.
Die BAföG-Anhebung war im Koalitionsvertrag festgehalten worden. Nun will Spahn eine Hintertür im Koalitionsvertrag nutzen, die es ermöglicht, Vereinbarungen mit Verweis auf "fehlendes Wachstum" aufzukündigen. So wurde festgehalten, dass alle Maßnahmen „unter Finanzierungsvorbehalt“ stünden.
Finanzminister Klingbeil (SPD) kündigte an, auch familienpolitische https://archive.is/Pse5y#selection-303.21-317.70 sollten „zielgerichteter und effizienter eingesetzt werden“. Das beträfe die Unterstützung für Alleinerziehende oder den Kinderzuschlag für Geringverdiener.
JugendInfo
25 de mai. de 2026, 16:07
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Frau aus Hamburg über Jahre von Partner vergewaltigt
Claudia Wuttke wurde von ihrem Ex-Partner über Jahre betäubt und https://archive.is/jXiFq#selection-2219.21-2219.281, doch nur ein Bruchteil dessen soll vor Gericht verhandelt werden können. Auf 67 Videoaufnahmen dokumentierte der Ex-Partner die Vergewaltigungen.
Vor einem Jahr wurde Wuttke durch die Kriminalpolizei auf die Vergewaltigungen hingewiesen. Im November vergangenen Jahres erfuhr sie dann, dass nur 2 der 67 Taten verhandelt werden können. Grund dafür ist eine Reform aus dem Jahr 2016.
Diese wurde nach der Kölner Silvesternacht überstürzt beschlossen und hatte zur Auswirkung, dass Vergewaltigungen nicht mehr nach 20 Jahren, sondern nun bereits nach fünf Jahren verjähren. Somit sind die meisten dokumentierten Taten auf den Videos verjährt. Das Bundesjustizministerium prüft derzeit eine Änderung an der Verjährungsfrist.
Wuttke legte nun Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung des Verfahrens ein. Am Dienstag erklärte diese, das Verfahren wieder aufnehmen zu wollen.
JugendInfo
25 de mai. de 2026, 16:07
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Besetzungen an Universitäten in Peru
Am Mittwoch haben Studierende der Universidad Nacional de Altiplano (UNA) in Puno den Campus im Protest gegen die Öffnung einer neuen Fakultät besetzt. Damit ist die UNA die siebte Universität in Peru, die in den letzten Wochen besetzt wurde.
Die Besetzungen begannen mit der Universität in Jaen (UNJ) am 11. Mai und der Besetzung der ältesten Universität Amerikas, der Universidad Mayor Nacional San Marcos (UNMSM) am 12. Mai. Seitdem protestieren Studierendenverbände im ganzen Land für bessere Studienbedingungen und gegen neue Reformen der Regierung, die Änderungen in der Einsetzung von Rektoren vorsieht. Über 20 Universitäten hatten sich gegen die Pläne gestellt.
Daneben besetzten auch Studierende der renommiertesten Privat-Universität des Landes, Pontificia Universidad Católica del Perú, für eine Woche das Rektorat. Zudem sind momentan die öffentlichen Universitäten in Huancayo und Quillabamba, sowie die Universidad Nacional La Cantuta in Lima besetzt.
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JugendInfo
10 de mai. de 2026, 19:33
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ME/CFS: Mehrere tausend Menschen liegen in Innenstädten
Am Samstag haben bundesweit mehrere tausend Menschen an den " https://liegenddemo.de/" anlässlich ME/CFS-Aktionstagen um den 12. Mai teilgenommen. Laut dem Verein „Deutsche Gesellschaft für ME/CFS" leiden rund 650.000 Menschen in Deutschland an der schweren neuroimmunologischen Erkrankung.
Die aufrufenden Organisationen kritisieren mangelnde Versorgung und fehlende Forschung. So solle ME/CFS beispielsweise ins Medizinstudium aufgenommen werden, da Betroffene oft auf Unwissenheiten bei Ärzt:innen stoßen.
ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom und wird als schwere Multisystemerkrankung verstanden, weil mehrere zentrale Körpersysteme gleichzeitig betroffen sind. Die Immun- und Nervensysteme leiden unter einer Fehlregulation, was zu einer schnellen Überlastung und Überreizung führt. ME/CFS kann zu körperlichen Behinderungen bis hin zum Tod führen, häufig durch Suizid. Bei den Betroffenen handelt es sich zum Großteil um Frauen.
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JugendInfo
10 de mai. de 2026, 19:33
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Bundeswehr gibt Musterungszentren bekannt
Die Bundeswehr hat am Freitag den Standort von 24 zukünftigen Musterungszentren bekanntgegeben. Insgesamt sollen in allen Bundesländern mit der Ausnahme von Berlin und Bremen Standorte aufgebaut werden, in denen in Zukunft junge Menschen zum Militärdienst gemustert werden sollen.
Nach dem aktuellen Wehrdienstgesetz wird eine Musterung Mitte kommenden Jahres für junge Männer wieder zur Pflicht. Ein Grund dafür, dass die Musterung nicht schon zum Jahresbeginn flächendeckend eingeführt wurde, liegt in den mangelnden Kapazitäten der Bundeswehr, so viele Jugendliche auf einmal zu mustern. Diese Aufgabe sollen nun die Zentren übernehmen.
Laut der Bundeswehr soll das erste Zentrum noch dieses Jahr den Betrieb aufnehmen. Dort erwarte die Jugendlichen eine "umfassendere medizinische, körperliche, kognitive und psychische Eignungsprüfung".
Vor kurzem war bekannt geworden, dass über ein Viertel der jungen Männer die verpflichtende Post der Bundeswehr bislang ignoriert.
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JugendInfo
10 de mai. de 2026, 19:33
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Super El Niño: Extremwetter im Spätsommer möglich
Aktuelle Vorhersagen gehen von einer besonders hohen Wahrscheinlichkeit des Wetterphänomens El Niño in diesem Jahr aus.
El Niño ist ein Wetterphänomen, das in irregulären Zyklen vorkommt. Es handelt sich nicht um eine Folge des menschengemachten Klimawandels, seine Folgen werden jedoch durch diesen verstärkt. Betroffen sind vor allem Ozeanströmungen entlang des Äquators im Pazifik, die Folgen sind global.
El Niño kann zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen führen und birgt für die betroffenen Regionen starke Risiken für die Landwirtschaft und die Wasserversorgung. Bei einer starken Ausprägung des Wetterphänomens könnte die Ozeantemperatur auf über 2° Celsius über dem Durchschnitt steigen.
1877 bis 78 war das Phänomen besonders stark. Es sorgte unter anderem für die „Große Dürre“, in deren Folge es zu einer globalen Hungersnot kam, die Schätzungen zufolge über 50 Millionen Menschen das Leben kostete.