Immer wieder werde ich gefragt, "was kann ich als Einzelner schon tun"? Allein in der letzten Woche 38 mal. Man kann sich mit anderen Einzelnen zusammentun. Das passiert zum Beispiel auf Demonstrationen.
Was allerdings jeder Einzelne für sich tun sollte, ist der Schutz seiner Seele.
Seelenfrieden ist bekanntlich ein Zustand innerer Ruhe, Gelassenheit und Akzeptanz, der durch bewusste mentale Haltung und regelmäßige Pflege des eigenen Wohlbefindens geschaffen und erhalten wird. Dieser Seelenfrieden wird durch Achtsamkeit und das Abtrennen negativer Energiestränge gefördert.
Jeder kann Frieden mit der Vergangenheit schließen durch Vergebung. Erst einmal sich selbst gegenüber und dann auch gegenüber anderen. Wenn z. B. all die Ärzte, die sich während Corona falsch verhalten haben und das genau wissen, mit sich und ihrer Vergangenheit Frieden schließen würden, wäre schon sehr viel passiert... Sie könnten dann ehrlichen Herzens wieder aufbauen und müssten nicht lebenslang vertuschen.
Vergeben bedeutet, abzugeben, was mich be-last-et. Wenn mich zum Beispiel ein langjähriger Freund während Corona angegriffen hat für meine Meinung. Und für mein Verhalten. Für mein Nichtgespritztsein. Dann sage ich zu mir(!), ich verzeihe ihm seine bösen Worte, die mich sehr verletzt haben. Diese Energie schicke ich ins Universum. Ich sage es nicht ihm. (Ich kann es ihm irgendwann sagen. Aber ich muss es nicht für meinen Seelenfrieden.) Wichtig ist, dass es ehrlich gemeint ist. Wichtig ist, dass es kein Schwamm drüber ist. Und wichtig ist, dass er mir gegenüber nicht einfach so weiter macht. Unüberlegt.
Gerade in einer irren Zeit mit viel zu vielen durchge-knall-ten Menschen brauche ich immer wieder Zeit der Stille, Ruhe und der Reflexion. Entspannung. Achtsame Atemübung. Meditation und Gebet. Jeder hat da so das seine. Zeit in der Natur. Bewegung. Kreativität. Das wisst Ihr alle selbst.
Der Schlüssel liegt vermutlich darin, den Frieden als tägliche Praxis zu verstehen, die mentale Energie bewusst zu leben und auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
Für mich selbst lag ein Schlüssel im Verzeihen. Im Verzeihen, ohne es dem Andern zu sagen. Egal, ob er mich anschreit, schubst oder auf dem Fahrradweg mir den Weg abschneidet..., weil er meint, er ist der schnellere und bessere. Solange mir kein Schaden entstanden ist, verzeihe ich sofort. Ich lasse die ungute Energie und seine Probleme beim anderen und seinem unguten Karma. Für meinen eigenen inneren Seelenfrieden.
Das ist schon mal eine lonkrete "Einstiegsübung", die jeder machen könnte für seinen Seelenfrieden. Wie man dann den Menschen gegenübertritt, die einen schwer geschädigt haben, das ist dann die MasterClass. Und das kommt später. Zuerst der Purzelbaum und dann der Salto. Und wer weiss, vielleicht kommt ja dann der Salto von ganz alleine. Einfach mal hinspüren, was sich verändert. In einem selbst. Und dann auch "plötzlich und unerwartet"😉 um einen selbst.