Vertriebenengedenktag Ostsachsen 2025 - Textbeitrag
Millionen Deutsche haben allein im letzten Jahrhundert ihre Heimat verloren und waren so Vertreibung, Gräueltaten und Verfolgung ausgesetzt, viele Millionen kamen dabei ums Leben.
Jedoch erreichten auch Hunderttausende die Oberlausitz und konnten hier eine neue Heimat finden.
Alleine in Görlitz bestand so nach Ende des zweiten Weltkriegs über die Hälfte der Bewohner aus Vertriebenen aus den verlorenen Ostgebieten.
Ein Blick in den eigenen Stammbaum zeigt so oftmals eine eigene Fluchtgeschichte in der Familie.
Die Hohe Zahl in der Oberlausitz resultiert vor allem aus der Grenznähe zur Oder-Neiße-Linie, welche bis zum heutigen Tage die Grenze Deutschlands darstellen soll.
All das Unrecht, all das Leid, all die Schmach aber auch die Stärke, das Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, trotz aller Widrigkeiten nicht den Kopf in den Sand zu stecken, soll uns allen unvergessen sein und bleiben.
Wie sie einst, so stehen auch wir vor Herausforderungen, mögen diese auch grundlegend andere sein. Sie verloren ihre Heimat und konnten daran nichts ändern, schmissen nie die Flinte ins Korn, sondern bauten wieder auf, wo es möglich war. Nicht die Trauer macht die Zukunft, sondern die Tat mit Blick nach vorn.
Wir Deutsche stehen heute auch in einer misslichen Lage. Wir verlieren Tag für Tag unser Land und damit eine deutsche Zukunft. Viele sind empört, viele warten, hoffen, wählen und leisten unterm Strich rein gar nichts, um eine Verbesserung der Lage herbeizuführen.
Wir aber wollen aktiv etwas bewirken,
wir wollen uns einsetzen und für eine bessere Zukunft streben,
wir wollen und wir können nicht abwarten.
Dies soll auch als Signal verstanden werden sich selbst mit einzubringen!
Denn beim Wollen soll es nicht bleiben, so ist es selbstverständlich nur die Tat die Veränderung herbeiführt. Nicht blind, nicht zornig, nicht populistisch - stattdessen mit klarem Kopf, gestärkter Physis und einer ganzheitlichen stützenden Weltanschauung. All diese Attribute werden nicht geschenkt. Sie sind zu erarbeiten mit eigener Disziplin und Zähigkeit und blühen erst dann richtig auf, wenn eine Gemeinschaft entsteht, die im selben Sinne voran strebt.
Das ist der III. Weg.
Wir erinnern an unsere Vorfahren mit Stolz. Denn wie auch sie wollen wir uns nicht klein kriegen lassen vom Unrecht dieser Welt, stattdessen genau dieses Unrecht mit allen möglichen Mitteln bekämpfen, um eine deutsche Zukunft in einem gesunden Lebensraum zu ermöglichen. Wir haben nur die eine Heimat, das eine Leben und das eine Volk. Nutzen wir diese Erkenntnisse, wie auch bei der gezeigten Banneraktion in Bautzen ganz nach dem Motto:
"Kenne ihr Schicksal - Kenne deine Pflicht!"
und
"Erinnerung heißt auch immer Kampf!"