„Mut beginnt im Stillen“ Da steht ein Weib am stillen Rand,
sanft wie ein Abendwind.
Mit einem kleinen Tisch und einem Tee,
so leise, wie die Welt es kaum noch kennt.
Sie hebt den Blick zu denen, die vorbeiziehn,
und schenkt ein Licht, das niemand sieht,
doch jeder spürt:
Du bist nicht allein.
Sie steht dort —
leise wie ein Herzschlag.
Sie steht dort —
und trägt die Nacht ein Stück.
Sie steht dort —
mit einer Kraft, die nicht laut sein muss.
Sie steht dort —
und bleibt.
Wir Weiber tragen eine tiefe Kraft,
geboren aus Leben, aus Wunden, aus Zeit.
Behütend, klar, ein stilles Leuchten,
das wächst, wenn alles andere schweigt.
Und deshalb liegt uns diese Aufgabe,
wie ein Lied, das wir schon immer kannten.
Ein Raum, der weich bleibt,
ein Ort, der hält.
Sie steht dort —
leise wie ein Herzschlag.
Sie steht dort —
und trägt die Nacht ein Stück.
Sie steht dort —
mit einer Kraft, die nicht laut sein muss.
Sie steht dort —
und bleibt.
Mut muss nicht laut sein,
Mut beginnt im Stillen.
Mut beginnt im Stehen,
wenn die Welt sich dreht.
Mut ist ein Atemzug,
ein Blick, ein kleines Zeichen.
Mut ist das Bleiben,
wenn niemand hinsieht.
Wir stehen hier —
mit einem Licht, das nicht vergeht.
Wir stehen hier —
weil Vertrauen wächst.
Wir stehen hier —
mit einer Kraft, die aus dem Leben kommt.
Wir stehen hier —
und wir bleiben.
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