Güstrow: aktiv im Bahnhofsviertel
Die Stadtbild-Debatte prägt nicht zuletzt den öffentlichen Diskurs in der BRD. Wer mit sehendem Auge durch die Welt geht, kann sich den Problemen nicht verschließen, und wer es nicht sieht, der macht es aus purer Ignoranz. Nicht nur an Zahlen lässt es sich festmachen, sondern vor allem das Gefühl der Leute prägt das Stimmungsbild. Auch in der wunderschönen Stadt Güstrow, ist dieser Wandel spürbar. Vor allem der Brennpunkt um den Bahnhof ( https://urli.info/1ro6f) herum und die Eisenbahnstraße sind jedem, der hier wohnt, bekannt. Nicht nur in dieser Stadt machen sich sogenannte Spätis ( https://shortlink.uk/1mfx- ) breit, auch in der Eisenbahnstraße können wir dieses Phänomen erblicken. Völlig offen wird hier vor den Augen der Leute gedealt, und mit jedem Einheimischen, dem man zuhört, wird einem gesagt, dass diese Orte gemieden werden. Nicht zuletzt sehen wir immer mehr orientalische Läden in dieser Straße, die einem vermitteln, nicht mehr in Deutschland zu leben. Antworten gibt es keine, ein stures „Weiter so“ ist die gängige Praxis.
Die Ideen und Umsetzungen, um dem entgegenzuwirken, schließen lediglich eine Symptombekämpfung ein, und gehen nicht an den Kern. Ein völlig falsches und inkonsequentes Handeln, liegt hier zu Grunde. Die Energie, die diese Stadt in die Gängelung junger Aktivisten legt, sollte sie lieber einmal dafür einsetzen, sich den echten Problemen zu stellen.
So haben wir es uns nicht nehmen lassen, genau dort zu sein, wo eben jener Brennpunkt liegt, und darüber aufzuklären, dass es das System ist, das von Grund auf eine Erneuerung erfahren muss, um den IST-Zustand zu verändern. Während eine Stadt dabei ist auszusterben und sich das Stadtbild zunehmend verändert, gibt es mutige junge Charaktere, die sich diesem entgegenstellen und eine klare Antwort dazu geben.