Teil 2️⃣
🫁 Ist eine Lungenentzündung wirklich eine „Komplikation der Masern“?
🌿 Masern sind eigentlich ein natürlicher Prozess der Körperreinigung, an dem Haut, Schleimhäute und Atemwege aktiv beteiligt sind. Durch Hautausschlag, Husten, Schleim und Schwitzen scheidet der Körper zelluläre Abfallstoffe, Stoffwechselrückstände, biochemische Belastungen und Fremdstoffe aus, die sich im Gewebe angesammelt haben. Es handelt sich also nicht um eine „Krankheit“ im klassischen Sinne, sondern um einen Mechanismus der Tiefenentgiftung.
Die so genannten „Komplikationen der Masern“, einschließlich der Lungenentzündung, sind also keine direkten Folgen der Masern selbst. Sie entstehen entweder durch medizinische Eingriffe, welche die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers unterdrücken, oder durch einen bereits stark geschwächten Organismus aufgrund von schwerer Erschöpfung, Unterernährung, toxischer Überlastung oder tiefgreifendem Lebenskraftverlust.
Ursachen einer Lungenentzündung:
1️⃣ In den meisten Fällen wird die Lungenentzündung durch medizinische Eingriffe im Verlauf einer Maserninfektion verursacht. Ein gesundes Kind, das die Masern auf natürliche Weise durchlebt, also mit Fieber, Ausschlag und Ausscheidung der Giftstoffe über die Haut und die Schleimhäute, entwickelt keine Lungenentzündung. Werden jedoch Eingriffe vorgenommen, wie z. B. die Senkung des Fiebers, die Störung des Wasserhaushalts und die Entziehung der Ruhe, kann der Körper den Reinigungsprozess nicht abschließen. Die Entzündung wird dann in tieferes und empfindlicheres Gewebe verdrängt, also in diesem Fall in die Lunge.
Die Senkung von Fieber mit fieberhemmenden Mitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen ist eindeutig mit einem erhöhten Risiko einer Lungenentzündung verbunden. Übersichtsarbeiten von Voiriot et al. (2019) und El-Radhi (2012) zeigen, dass die Einnahme von fiebersenkenden Mitteln das Risiko einer Lungenentzündung deutlich erhöht, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Und es gibt viele weitere Studien, die auf solche Zusammenhänge hinweisen, nicht nur bei fiebersenkenden Mitteln, sondern auch bei anderen Medikamenten wie Immunsuppressiva, entzündungshemmenden Mitteln und so genannten „antiviralen“ Mitteln.
🤒 🤒 Der Grund dafür: Fieber ist keine Fehlfunktion, sondern ein zentraler Bestandteil der körpereigenen Heilung. Es verändert das innere Milieu: beschleunigt den Stoffwechsel, aktiviert Enzyme, zerstört und leitet geschädigte Zellen und Abfallstoffe aus. Es handelt sich um einen intensiven Entgiftungsprozess, bei dem der Körper bewusst in einen speziellen Selbstreinigungszustand versetzt wird.
☢️💊 Wenn Fieber unterdrückt wird, bleiben die Giftstoffe im Körper und werden dort weiter zirkulieren und sich ansammeln. Die Entzündung wird nach innen verdrängt, in tieferes und empfindlicheres Gewebe. Sobald sie nach innen gedrängt ist, wird sie intensiver, schwerer kontrollierbar und gefährlicher. Die Lunge, welche oft als Ersatzweg für Ausleitung und Kompensation eingesetzt, beginnt die Last zu tragen und entzündet sich.
2️⃣ Austrocknung, Schlafmangel, schlechte Luftzirkulation und Stress erhöhen die Stauung in den Atemwegen, hemmen den Lymphfluss und schaffen ideale Bedingungen für Entzündungen.
3️⃣Unterernährung und Nährstoffdefizite beeinträchtigen die Regenerationsfähigkeit des Gewebes stark und machen den Körper anfällig für Überlastungen. In einem unterernährten Zustand verlaufen Reinigungsprozesse deutlich schwerer, und Entzündungen neigen dazu, komplizierter zu werden.
4️⃣ Der Kontakt mit toxischen Substanzen wie Medikamenten, Pestiziden, Schwermetallen oder medizinischen Eingriffen schwächt das Gewebe und verhindert eine ausreichende Regeneration.