BEZIEHUNG IM DAZWISCHEN
(Für die, die sich lieben... aber atmen müssen.)
Worte nicht für Jederman.
Es gibt Paare,
die kommen spät im Leben zusammen.
Oder sie haben gemeinsam viel überlebt...
und stehen an einem Punkt,
wo sie spüren:
Die alte Form von Beziehung... Dauerpräsenz, Verschmelzung, funktioniert nicht mehr.
Nicht, weil sie sich nicht lieben.
Sondern weil ihr Nervensystem, ihr Körper, ihre Geschichte
etwas anderes verlangt.
Und dann kommen die alten Stimmen:
„Man schläft doch gemeinsam im Bett.“
„Sex gehört halt dazu.“
„Wenn man sich liebt, braucht man keine Pausen.“
Doch vielleicht ist das nicht wahr.
Vielleicht sieht Beziehung heute auch so aus:
🦋 Getrennte Schlafzimmer,
um sich selbst nicht zu verlieren.
🦋 Allein-Zeit, auch wenn man zusammen wohnt.
🦋 Tage, an denen man sich bewusst nicht begegnet,
um sich danach wieder wirklich zu spüren.
🦋 Eine Partnerschaft ohne Sexualität,
weil Körper und Traumageschichte Raum brauchen...
und Verbindung mehr ist als Begehren.
🦋 Oder zwei Wohnungen. Zwei Rückzugsorte. Zwei ehrliche Menschen.
Das alles ist möglich,
wenn es aus Freiheit kommt,
nicht aus vermeintlichem Rückzug wegen Gewalt, Manipulation oder toxischer Co-Abhängigkeit, um dann wieder so zu tun als wäre alles in Ordnung.
Sondern aus Reife.
Denn die Alternative kennt jedes
Paare, die zusammenkleben,
weil man es so macht.
Weil man nie gelernt hat, dass Nähe kein Opfer braucht.
Hochglanzbeziehungen mit gemeinsamen Sonntagsfotos ...
aber hinter den Kulissen: tägliche Grenzüberschreitungen,
Sex aus Pflichtgefühl,
Alkohol gegen den Druck,
und Schweigen gegen die Angst, ehrlich zu sein.
Viele leben Beziehungen,
die still innerlich verwesen,
weil sie glauben, das sei nun mal Liebe... bis das der Tod sie scheidet... und nach Aussen weiter lächeln.
Aber vielleicht ist genau jetzt die Zeit,
in der sich etwas ändert.
In der wir neue Formen von Nähe finden.
Neue Definitionen von Intimität.
Neue Wege, zu lieben...
ohne uns selbst zu verlieren.
Beziehung darf heute ein Ort sein,
wo Selbstverantwortung und spirituelle Entwicklung
nebeneinander existieren.
Wo man nicht “funktioniert”,
sondern sich ehrlich begegnet...
auch wenn das bedeutet,
dass nicht alles romantisch aussieht.
Weil Partnerschaften, die tiefsten
Wunden aufreissen.
Vielleicht ist genau das die radikalste Form von Liebe:
Die, die sich nicht mehr schuldig fühlt,
wenn sie andere Bedürfnisse haben.
Und vielleicht
gilt das auch einfach nur
für Wolfsfrauen.
Für Frauen,
die zu oft ihre Knochen
für andere wieder zusammengefügt haben.
Die zu lang versucht haben,
Liebe über ihren eigenen Schmerz zu legen.
Die Nähe nicht mehr vertragen,
wenn ihr Neevensystem
zu lange zu viel
Grenzüberschreitung
gelebt hat.
Und wenn dann jemand ruft:
„Wenn es nicht einfach ist,
dann ist es nicht richtig!“,
dann hebt irgendwo eine Alte den Blick.
Langsam.
Wie aus einem Nebel aus Geschichten.
Sie sagt nichts sofort.
Sie sieht dich nur lange an.
Und dann kommt ein Satz.
Einfach. Still. Wahr:
„Einfach ist oft das,
was dich betäubt.
Wahr ist das,
was du trotzdem wählst.“
Partnerschaften für Menschen
mit Traumaverletzungen
sind oft komplexe Räume.
Und sich selbst einzugestehen,
dass wir uns darin verlieren können…
in Projektion, Unsicherheit,
manchmal auch in Eifersucht…
kann zu einem ehrlichen Weg
der Selbsterkenntnis werden.
Das braucht oft Zeit.
Zeit zu trauern…
bis langsam eine Form von Selbstakzeptanz entsteht.
Eine, die uns würdigt
als Menschen, die überlebt haben…
und gleichzeitig die Schatten anerkennt,
die wir nicht immer gerne sehen.
Love Mo
🪶
Seit gestern sind wir in einer zehntägigen Portaltag-Zeit.
Der 5.5. ist wie ein offenes Tor…
ein Moment, der dich einlädt, hinzuschauen.
Vielleicht musst du gar nichts lösen.
Vielleicht reicht es,
deine Beziehungsthemen einmal bewusst freizugeben …
☀️
Energieübertragung, ohne Zoom, 5.55 Uhr am
Nachmittag ...
und dann bis 13.5 täglich um 22.22 h, 11 Minuten.
mit kleinem TelegramChat
https://www.subscribepage.com/portaltagemai2026