In meiner Brust;
ein polterndes Treiben.
"Lauf, Mensch, nun lauf!
Du musst dich beeilen!"
Da schau ich kopfschüttelnd und senkend gen Erden,
all meine Gunst will ich Himmel verwehren.
"Halt!",
so spür ich mich zeitgleiche mahnen,
"Halt mal kurz an,
hör auf mit dem Fragen!"
Augen gen Tiefen,
da sehe ich dich.
Dich,
wie du seelig der Erde entwichst.
In mir einen Peitschen,
Ohnmächte greifen,
als wär da ein Dolche,
welch drohend mir naht,
Armeen von Fragen
und dürstend nach Rat,
so scheucht es durch Zellen,
so packts mich in Wellen,
dann,
ja so dann,
hält das Leben mich auf;
"atme,
nun atme.
Du darfst auch mal stehn..."
Und ich atme.
Ich atme die Welt in die Tiefe der Lunge,
puste sie mit einem Seufzer hinaus,
fühle das schlagene Herz mir inmitten,
Füße, die ruhen,
Stillstand weicht Lauf...
so komm ich doch letztlich im Wahrlichem an.
"So darf es sein,
- das Platzen der Schale.",
hör ich mich leise und demütig sagen.
Du Heldenspross,
du wahrlicher Künstler,
wie schenkst du dich leidlos und anmutig hin,
wo ich doch in meiner menschlichen Hülle,
ein Spielball der wachsenden Treibigkeit bin.
Du,
ja du tust,
stellst keine Fragen,
lässt dich nicht drängen
und lässt dich nicht jagen.
Legst mir die Schönheit des Werdens vor Fuß,
bist stille Ermahnung;
Das Leben tut gut.
Fraglos,
so seh ich den Wandelnden an...
"Schön,
wie das Leben sich hingeben kann."